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„Andraste weint, aber der Erbauer lacht.“


Tessarey Forsythia, meistens einfach Tessa genannt, ist eine Adelige der Forsythia-Familie in Nevarra.

HintergrundBearbeiten

Tessa wurde gemeinsam mit zwei älteren Brüdern und fünf älteren Schwestern, mit denen sie sich immer gestritten hatte, in Cumberland großgezogen. Sie floh aus Nevarra, nachdem sie dabei erwischt wurde, wie sie ihren eigenen Ehering gestohlen hatte, um ihre arrangierte Hochzeit zu verhindern. Seitdem hatte sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie.

Dragon Age: MagekillerBearbeiten

Tessa ist, zusammen mit Marius titelgebend für "Magekiller", denn die beiden sind darauf spezialisiert, Magier zu töten. Ursprünglich holte Tessa nur die Aufträge für Marius an Land. Mit der Zeit aber wurde sie mehr und mehr in Marius' Arbeit involviert. Sie sagt, Marius hätte ihr "den schmutzigen Teil" der Tätigkeit erst beibringen müssen, obwohl Tessa selbst, auch ohne Marius, alles andere als hilflos ist. Sie ist eine Schurkin und bevorzugt ihre Armbrust als Waffe. Manchmal aber benutzt sie auch Dolche oder leichte Einhandschwerter. Tessa führt aus ihrer Perspektive durch die Geschehnisse in "Magekiller". Dabei legt sie viel Humor, Sarkasmus und auch (Für)Sorge an den Tag. Marius und Tessa verweilen nie lange an eine Ort. Durch ihren Job haben sie sich eine Menge Feinde gemacht. Meist läuft es so ab: Marius stürzt sich in den Kampf, während sie ihn so gut sie kann unterstützt. Anschließend, wenn er zusammenbricht, passt sie auf ihn auf und bringt ihn in Sicherheit. Sobald Ruhe eingekehrt ist, pflickt Tessa Marius dann wieder zusammen. Da Marius selbst nicht lesen kann, bringt Tessa ihm ab und an Bücher mit, die sie ihm dann, während er sich ausruht, vorliest.

Tessa reads

Tessa liest dem verwundeten Marius vor.

Sie hat ein sehr inniges Verhältnis zu Marius, obwohl sie eigentlich nur wenig über ihn weiß. Tessa sieht ihn als ihren Partner (im nicht romantischen Sinne) an. Obwohl Tessa immer wieder Unsicherheiten andeutet in Bezug auf ihre Beziehung zu Marius, stellt sie im Nachhinein immer wieder fest, dass sie sich blind auf ihn verlassen kann. Sie umsorgt und hegt ihn nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Zuneigung, auch wenn sie immer wieder anzweifelt, ob er das selbe für sie machen würde. Aber auch dies beweist er ihr immer wieder auf seine introvertierte Art.

Wann immer sich die Gelegenheit bietet, befreit Tessa Sklaven und rettet in Kämpfen Zivilisten. Sie ist durch und durch fürsorglich und opfert sich regelrecht auf - wie schon beschrieben, vor allem für Marius.
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"Das Problem mit Magie ist, sie betrügt." — Tessa Forsythia
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In Magekiller sind Tessa und Marius gerade in den Freien Marschen unterwegs. Nachdem der Magier auf den sie angesetzte wurden, getötet ist, begeben die beiden sich in das Dorf Hercinia, um sich auszuruhen.

Doch anstatt sich wirklich auszuruhen, lässt sie Marius schlafen und macht sich selbst auf den Weg, um ein neues Buch für Marius zu kaufen. Auf ihrem Rückweg bemerkt sie, dass ihr jemand folgt. Nicht sonderlich beunruhigt trifft sie bei Marius ein und witzelt mit ihm über das neue Buch. Scheinbar nebenbei erwähnt sie dann, dass ihr jemand gefolgt ist, obwohl sie vermuetet, dass Marius das bereits weiß.
Tessa crossbow

Tessa stellt Flavius mit ihrer Armbrust.

Kurze Zeit später stellt Tessa den ungebetenen Gast mit vorgehaltener Armbrust an der Tür. Es ist ein Elf, der ihr sehr unhöflich begegnet und sich weigert, mit ihr zu sprechen. Er sei ausschließlich dazu bereit, mit "ihrem Meister" Marius zu reden. Nachdem Marius die Situation unmissverständlich geklärt hat, stellt der Elf sich vor: Er sagt, sein Name sei Flavius und er käme im Auftrag seines Meisters Illeneva aus Tevinter. Marius will ablehnen, als Flavius die genaueren Umstände seines Kommenes erläutert. Angeblich gäbe es in Tevinter eine Gruppe Blutmagier, die Kinder opfern würden. Ahnend, dass dies nur eine Falle sein kann, nehmen Tessa und Marius dennoch den Auftrag an. So reisen sie zum Ort des Geschehens: Eine Reihe von Ruinen am Rande der Valarian Felder, nördlich von Minrathous. Gerade als sie auf der Lauer liegen, um die Magier aufzuspüren, taucht Archon Radonis mit einigen Tevintersoldaten auf. Radonis lobt Flavius für die gut gestellte Falle, der nun auch zwischen den Tevinteranern steht und grinst. Radonis will dass Marius und Tessa einige hochrangige Mitglieder des Venatorikultes für ihn ausschalten. Marius ist wütend und lehnt das Angebot, trotz beeindruckender magischer Drohgebärden seitens Radons, unverblümt ab. Schließlich überzeugt Tessa Marius davon, dass es vielleicht besser sei, einem mächtigen Magier wie Radonis nichts abzuschlagen. Obwohl Marius absolut dagegen ist, beugt er sich Tessas Willen.

Sie hören sich an, was Radonis zu sagen hat und lassen sich die Liste mit den Zielpersonen geben. Radonis versichert, dass egal für wie bösartig Marius ihn halten mag, die Venatori schlimmer seien.
Tessa sieht Marius und Calpernia beim Küssen

Tessa sieht Marius und Calpernia beim Küssen

Tessa "kümmert" sich um Havian Sulara, Marius übernimmt Corinnia Crallius und Paulus Nimian. Nach sechs Wochen Arbeit sind drei von vier Zielen "erledigt". Für Nummer vier leistet Tessa vor Ort die Vorarbeit, so dass Marius nur noch zuschlagen muss. Sie schleust die beiden in ein gehobenes Interblissement für Massagen, in dem sich ihr nächsten Opfer aufhalten soll. Marius gibt sich als Masseur aus. Tessa wartet vor der Tür auf Marius, bis er den letzten Namen auf ihrer Liste eli­mi­nie­rt hat. Doch auch nach einigen Minuten ist Marius noch immer nicht zurück. Darauf vorbereitet, angreifen zu müssen, stürmt sie den Saal - und sieht Marius in inniger Umarmung mit einer fremden Frau, die nichts außer einem Handtuch trägt. Völlig fassungslos will sie wissen, was da los sei. Ohne Tessa die genaueren Umstände zu erklären offenbart Marius Tessa, dass der Auftrag nicht ausgeführt wird.

Offensichtlich ist die fremde Frau, namens Calpernia eine ehemailge Geliebte von Marius. Das kann Tessa aber nur vermuten, da Marius nicht mit Tessa über Calpernia reden will. Tessa, die sich bis zu diesem Zeitpunkt niemals im Leben hätte vorstellen können, dass Marius solch leidenschaftliche Gefühle für einen anderen Menschen hegen könnte oder Gefühle grundsätzlich, reagiert wütend und fährt Calpernia schroff an. Doch Marius' Entscheidung steht fest, egal wie sehr sie sich darüber aufregt oder welche rationalen Argumente sie anführt. Also hilft Calpernia den beiden bei der Flucht aus Tevinter. Auch eine Reihe nicht eingeweihte Venatori sind an ihrer Flucht beteiligt. Tessa ist noch immer schwer enttäuscht von Marius, zumal er und sie sich nun ihr ihr Leben lang vor Radonis vorsehen müssen. Wieder und wieder schickt er den beiden Söldner hinterher. Wieder und wieder gehen Tessa und Marius als Sieger aus den Kämpfen hervor. Gerade, als sie wieder einmal einen Trupp Söldner hinter sich gelassen haben, öffnet sich krachend die Bresche über ihren Köpfen und spuckt allerlei Dämonen aus. Die beiden reagieren zwar perplex aber schnell. Während die Schlacht tobt, stellt Tessa immer wieder für sich fest, dass dies nicht dem entspricht, was sie und Marius normalerweise machen - sie töten Magier, keine Dämonen die aus einem grünen Loch stürzen.
Charters und Tessas erste Begegnung

Charters und Tessas erste Begegnung.

Ohne es zu wissen haben die "Magekiller" ein komplettes Dorf vor den Dämonen gerettet. Als Tessa gerade dabei ist, Marius (wieder schwer verwundet) in selbiges Dorf zu schleppen, werden die beiden von den Bewohnern freudig umjubelt und begrüßt. Noch am selben Abend findet ein großes Fest zu Ehren der beiden statt. Während Marius lieber im Bett bleibt, maishct sich Tessa auf der Feier unter die Leute. Hier trifft Tessa auf auf eine verhüllte Gestalt, die sich später als Charter zu erkennen gibt. Obwohl beide zunächst misstrauisch dem jeweils anderen gegenüber sind, scheinen sie sich doch auf Anhieb zu verstehen. Charter berichtet Tessa von der Inquisition und dass diese die Hilfe zwei fähiger Kämpfer gut gebrauchen könne.
Tessa schreibt Charter

Tessa schreibt Charter.

Nachdem sich Marius und Tessa der Inquisition angeschlossen haben, werden sie in Die Fauchende Ödnis geschickt, um ein Venatorilager hochzunehmen und um Informationen über die Venatoribewegungen zu sammeln. Bereits an ihrem ersten Abend in der Ödnis, vermisst Tessa Charter und schreibt ihr einen Brief. Besorgt schreibt sie: "Möge Andraste über sich wachen - Charter. P.S. Ich persönlich werde dir ein Bad einlassen, wenn Ihr zurückkehrt".
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Tessa befreit Sklaven.

An der Seite der Sturmbullen und Dorian Pavus kämpft sich Marius durch die Venatori, während Tessa die Gefangenen befreit. In der Himmelsfeste angekommen, erkundigt Tessa sich als erstes nach Charter. Stattdessen findet sie aber Leliana wartend vor. Diese berichtet, dass der Inquisitor dringend die Hilfe der beiden benötige. Am Abend in der Taverne der Himmelsfeste sitzt Tessa nachdeklich an der Bar und liest ein Buch. Sie macht sich Gedanken über die Geschehnisse der letzten Monate und über Marius, den sie auch nach all der Zeit noch nicht ganz begriffen hat. Gerade als Cabot ihr ein neues Bier auf den Tresen gestellt hat, kracht es von Draußen. Alle Tavernenbesucher stürmen ins Freie und sehen, was den Lärm ausgelöst hat: Die Bresche am Himmel hat sich geöffnet.

Charter steht mit ernster Miene auf der Treppe zum Hauptgebäude und ruft die Leute zu sich. Drinnen instruiert sie den Sutherland-Trupp, sowie Tessa und Marius dazu, sich auf den Weg zu einem Höhlensystem zu machen, um eine Route für die Inquisitionstruppen frei zu legen. Bevor sie aufbrechen, bittet Charter Tessa um eine "Unterredung" zu zweit. Die beiden küssen sich. Charter hat Angst, Tessa zu verlieren und sagt ihr, sie solle nicht für Marius ihr Leben riskieren. Weiter kritisiert sie, die Beziehung zwischen Tessa und Marius: "Gib ihm ein Schwert und ein Ziel und er wird bis zum letzten Atemzug kämpfen. Abgesehen davon, ist er ein Welpe, der zu oft getreten wurde. Also kümmerst du dich um ihn", so Charter. Tessa reagiert verständnislos und etwas bockig. "Er ist mein Freund, Charter. Er ist mein Partner". Charter lässt nicht locker und meint, dass sie wisse, dass Tessa alles für Marius tun würde. Sie solle sich aber fragen, ob er auch das selbe für sie machen würde. Tessa sagt nichts mehr, scheint aber zu verstehen, dass Charter einfach nur besorgt um sie ist. Charter sagt, dass sie will, dass Tessa sicher zu ihr zurückkehrt.
Charter verabschiedet sich von Tessa

Charter verabschiedet sich von Tessa.

Direkt bei den Höhlen angekommen, rettet Marius Tessas Leben, als diese an einer Leitersprosse abrutscht und in die Tiefe zu fallen droht. Tessa kann nicht aufhören, über Charters Worte nachzudenken. Sie redet sich ein, Marius würde sie brauchen, auch wenn sie nicht versteht, warum. Während ihre Gedanken kreisen stellt sie immer wieder fest, dass sie ihn eigentlich kaum kennt.

Tessa demon

Tessa greift Dämon von hinten an.

Als sie die Höhlen betreten, finden sie diese voller Dämonen vor. Die Dämonen stellen an sich noch kein großes Hindernis dar, bis sich plötzlich ein Erzdämon zeigt. Tessa und die anderen stürzen sich auf ihn. Als Marius sieht, wie der Dämon sich Tessa greift, brüllt er den anderen Kommandos zu, um sie zu retten. Er selbst greift den Dämon frontal an und rammt sein Schwert in den Arm, in dem Tessa gefangen ist. Dabei ruft er dem Dämon wütend zu: "Du kannst sie nicht haben". Wieder riskiert er sein Leben für ihres. Ab diesem Zeitpunkt wirft Tessa alle Zweifel an ihrer Beziehung zu Marius über Bord. Sie kann sich sicher sein, dass nicht nur sie für ihn, sondern auch er für sie, sterben würde. Auf dem Weg nach Draußen, taucht Charter auf, die der Truppe gerade mit Verstärkung zur Hilfe eilen wollte. Erleichtert begrüßen sie und Tessa, die von Marius gestützt wird, sich.

Die ganze Aktion hat nicht nur dabei geholfen, die Welt zu retten, sondern hat Marius und Tessa zudem noch untrennbar zusammengeschweißt, so dass sie nun keine Zweifel mehr hat. Dazu muss sie nicht alles über ihn wissen. Nur, dass er für sie sterben würde.

Dragon Age: Knight ErrantBearbeiten

[...]

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"Ser Aaron neigt zur Übertreibung." - Vaea
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Marius and Tessa im Gefängnis

Dragon Age: InquisitionBearbeiten

Tessa selbst hat keinen Auftritt in Inquisition. Allerdings unterhalten sich Leliana und Josephine über eine gewisse Lady Forsythia von Nevarra, die Leliana offenbar mitteilte, dass sie sich eher ertränken würde, als der Inquisition zu helfen und dass sie die Mitglieder der Inquisition "bei lebendigem Leibe auspeitschen" lässt, wenn diese ihrem Bruder helfen. Josephine reagiert auf diese Äußerungen gelassen, wenn nicht sogar zufrieden und meint nur, dass dieses Verhalten der Lady ähnlich sehe. Die Situation sei zwar etwas delikat aber das Bündnis sei nicht zwangsläufig gefährdet. Zusätzlich korrigiert sie Lady Forsythia und vermutet, dass diese nicht "bei lebendigem Leibe auspeitschen" meinte, sondern eher "ausweiden". Angeblich hätte die Lady Schwierigkeiten mit Metaphern, wenn sie gereizt ist. Weiter berichtet Josephine dem Inquisitor, dass sie die Lady davon abbringen konnte, Soldaten zu entsenden, nachdem diese von der Übereinkunft der Inquisition mit einem ihrer verhassten Brüder erfuhr.

Da diese Art und Weise so gar nicht Tessas Charakter zu entsprechen scheint und sie Nevarra zudem schon vor langer Zeit den Rücken gekehrt hat, wird es sich bei der Lady höchst wahrscheinlich um eine Verwandte handeln. Darüber hinaus ist in Magekiller (was ja kurze Zeit vor der Handlung des Spiels anzusiedeln ist) bereits klar, dass Tessa sich der Inquisition angeschlossen hat. So bleibt kein Spielraum mehr für Spekulationen: Lady Forsythia von Nevarra kann unter keinen Umständen Tessa sein.

ZitateBearbeiten

  • Tessa: "Wenn du fürchtest, alles zu verlieren...Freunde, Familie, Geliebte...dann glaubst du daran, dass ein noch so dünnes Seil dein Gewicht halten kann."
  • Tessa: "Etwas, das Marius niemals vergisst. Magie betrügt."
  • Tessa: Wenn meine Mutter nur wüsste, was ich jetzt tue..."
  • Tessa (über Marius): "Ich sage mir, er ist mein Freund... Weiss er überhaupt, was ein Freund ist?"
  • Tessa (als sie einen Erzdämon erblickt): "Oh, bei Maferathis fauligen Eiern".
  • Tessa: "Ich sag "Autsch", weil ich nicht mehr fähig bin, vor Schmerz zu schreien".

GalerieBearbeiten

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