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Opfer ist eine Sammelquest für Mosaikteile in Dragon Age: Inquisition.

Für eine komplette Liste aller verfügbaren Sammelquests, siehe Sammelquests
Für sonstige Sammelquests im selben Areal, siehe Die Himmelsfeste.

Opfer

Überall in der Fauchenden Ödnis sind Teile eines alten Tevinter-Mosaiks verstreut. Wenn sie alle gefunden würden, könnte man das Mosaik womöglich wieder zusammensetzen.

Weitere Mosaike Bearbeiten

Fundorte Bearbeiten

Die Fauchende Ödnis (12 Mosaikteile):

Fauchende Ödnis - Sammelquests & Sonstiges

Belohnung Bearbeiten

Pro gefundenem Mosaikteil:

  • +50 EP

Für den Abschluss der Sammelquest:

  • +200 Einfluss icon

Sprecht danach mit Gatsi und Ihr erhaltet außerdem den:

Kodexeintrag Bearbeiten

Kodex - Geschichte

Soweit ich es sagen kann, heißt dieses hier "Opfer". Ich werde später darauf zurückkommen. Es ist außerdem das Werk zweier Bildhauer, worauf ich ebenfalls noch zu sprechen kommen werde.

Die Bildhauerin hat sich die Mühe gemacht, Gesichter darzustellen. Ich schätze, sie hat auf Grundlage von Porträts gearbeitet, was bedeutet, dass es Leute waren, die sich für wichtig genug hielten, um welche zu brauchen. Die dargestellte Szene ist ein klassisches Beispiel für "Tut das nicht", weil die Bildhauerin sie hasst. Man sieht es an der Art, wie sie gemeißelt sind: nur harte, scharfe Kanten. Sie sind hässlicher, als sie sein müssten, selbst für durchschnittliche Tevinteraner, die - und das finde nicht nur ich - aussehen wie eine dürre Lyriumader. Das heißt allerdings nicht, dass es eine schlampige Arbeit wäre. Die Darstellung ist natürlich und fachkundig ausgeführt. Die Bildhauerin hasst Tevinter einfach. Ich wette, sie stammt selbst von dort und hasst sich vermutlich auch selbst.

Offensichtlich ist das alles übrigens auch. Überall sind Schädel, von denen zwei groß und gehörnt sind. Da fällt einem doch sofort der durchschnittliche Qunari ein, richtig? Die Tevinteraner hassen die Qunari schon, seit sie zum ersten Mal aufgetaucht sind. Kein Magister möchte sich den Mund verbieten oder gar zunähen lassen. Ich schätze, man kann also selbst nach so kurzer Betrachtung schon sagen, dass ihre Darstellung hier durchaus Sinn ergibt.

Wenn man nämlich vorhat, eine Invasion des Nichts vorzubereiten, sind gehörnte Riesen vermutliche eine gute Motivation, sich zu beeilen. Merkwürdig ist allerdings, dass die beiden nicht die einzigen Qunari sind, die in dem Werk vorkommen. Der in der Mitte wurde mit Hörnern gestaltet, die allerdings später von irgendjemandem ausgemeißelt wurden. Das sieht man an der Beschaffenheit der Oberfläche. Gut, "man" vielleicht nicht, aber ich.

So was sieht man immer wieder. Die Geschmäcker ändern sich, und die Nacktheit irgendeines Vorfahren wird plötzlich peinlich. Also ruft man jemanden, der im Kleidung malt. Den Spuren nach zu urteilen, ging es in diesem Fall darum, die Hörner zu entfernen und das Opfer menschlicher aussehen zu lassen. Irgendein stolzer neuer Besitzer wollte die Antiquität nicht einfach wegwerfen, aber er wollte auch nicht, dass die Leute denken, seine Großmutter hätte Qunari aufgeschlitzt. Dass sie ihre Köpfe aufbewahrt hat, schien ihn allerdings nicht zu stören.

Also: Beide Steinmetze wollten zeigen, dass die Tevinteraner miese Kerle sind. Was der Spätere der beiden allerdings nicht zeigen wollte, war, warum sie es sind. Und das macht man normalerweise, um Vorwürfe zu vermieden oder etwas zu verleugnen. Oder, weil man ein Arsch ist, schätze ich.

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