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„Die Magie soll dem Menschen dienen und ihn niemals beherrschen“ – Gesang des Lichts


Magier sind Menschen, Qunari oder Elfen, die von Geburt an über magische Fähigkeiten verfügen. Meist zeigen sich die ersten Anzeichen bereits im Kindesalter. Hinzu kommt, dass diesen Leuten die Fähigkeit eigen ist, willentlich das Nichts betreten zu können; eine andere Dimension, eine Traumwelt voller Illusionen und Schatten, die normalerweise nur im Schlaf oder im Tode besucht werden kann. Das Nichts beherbergt seine eigenen Kreaturen, vor denen man als Magier stets auf der Hut sein soll.

GeschichteBearbeiten

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Zirkel der MagiBearbeiten

Siehe auch: Zirkel der Magi
Um die Magier zu kontrollieren, aber auch um ihnen die Möglichkeit zu geben ihre Magie zu erforschen und zu lernen, wurden die Zirkel der Magi geschaffen. Insgesamt gibt es in Thedas 21 Zirkel. 7 davon in Tevinter. Die Zirkel werden im Idealfall von einem Kommandanten der Templer und einem Obersten Verzauberter zusammen geleitet. Jedoch kann es vorkommen, dass dieses Kräftegleichgewicht von einer Seite gestört wird, wie es in Kirkwall und Tevinter der Fall ist. Unabhängig davon wie gut oder schlecht der Zirkel geführt wird gibt es einige Rituale, die in jedem Zirkel Anwendung finden.

Die LäuterungBearbeiten

Siehe auch: Die Läuterung
Am Ende der Ausbildung muss jeder Magier des Zirkels die Prüfung der Läuterung durchlaufen; dabei werden sie ins Nichts geschickt. Kehren sie zurück, müssen sie frei von dämonischen Einflüssen sein. Bei der Prüfung sind Templer zugegen, die sofort einschreiten und den Magier umgehend töten, der korrumpiert zurückkehren sollte.

Die BesänftigungBearbeiten

Siehe auch: Besänftigte
Die Besänftigung ist eine Maßnahme, um einem Magier die Fähigkeiten und den bewussten Zutritt zum Nichts zu nehmen, sodass sie für Dämonen uninteressant werden. Dabei werden allerdings alle Emotionen und der freie Wille mit "ausgebrannt". Eine Besänftigung wird nur angeordnet, wenn ein Magier Neigungen zu verbotenem Wissen (Blutmagie) zeigt oder sich nicht den Gesetzen des Zirkels unterordnen will. Sie kann auch freiwillig in Anspruch genommen werden, wenn ein Magieschüler Angst vor der Läuterung hat.

Das PhylakterionBearbeiten

Siehe auch: Phylakterion
Phylakterien sind kleine Gefäße in denen das Blut eines Magiers aufbewahrt wird. Sie werden noch vor der Läuterung geschaffen und dienen dazu, abtrünnige Magier aufzuspüren.

AbtrünnigeBearbeiten

Siehe auch: Abtrünnige
Abtrünnige sind Magier, die sich den Gesetzen des Zirkels nicht unterordnen wollen und geflüchtet sind. Sie sind gezwungen, sich ständig versteckt zu halten, um die Templer nicht auf sich aufmerksam zu machen. Manche sind auch Nachkommen von entflohenen Zirkelmagiern.

Ferelden Bearbeiten

Die menschliche Kultur von Ferelden hat zu den Wesen des Nichts zwei Kategorien herausgebildet: zum einen die Geister. Diese sind weitestgehend harmlos. Sollte ein Sterblicher ihr Interesse erregen, dann meist nur für kurze Zeit. Sie beobachten diesen vielleicht ein Weilchen, bevor ihre Neugierde nachlässt. Anders verhält es sich mit Dämonen. Sie fühlen sich von der sterblichen Welt angezogen und viele hegen Sehnsüchte, die Sterblichkeit am eigenem Leib erfahren zu dürfen. Um das zu erreichen, manipulieren sie die Besucher (Magier) des Nichts, versuchen sie zu einem Handel zu verführen, was darin endet, dass der Dämon vom Magier Besitz ergreift und zusätzlich zu ihren eigenen Fähigkeiten Zugriff auf die des Magiers erhalten. Ein von einem Dämon besetzter Magier kann Unmengen an Schaden anrichten, deren Opfer in der Vergangenheit nur zu oft Unschuldige gewesen sind. Deshalb und durch die Religion und aufgrund geschichtlicher Begebenheiten wurden strenge Gesetze erlassen, die das Leben eines Magiers bis zum Tod in engen Grenzen halten und die Bevölkerung vor ihnen schützen sollen.

Das Leben der Magier ist streng vorgezeichnet. Es steht ihnen nur eine Möglichkeit offen, ein mehr oder weniger würdiges Leben zu führen; unter der Obhut der Kirche und der ständigen Beobachtung von den Templern. Diese Behandlung erscheint nicht wenigen Magiern ungerecht. Tatsächlich aber haben Magier im Zirkel von Ferelden, mehr Sicherheit, Freiheit und Unterstützung als in vielen anderen Teilen der Welt.

Die Freien Marschen Bearbeiten

Die Kultur der Magier der in den Freien Marschen ist sehr gemischt. Allgemein ähnelt sie der Kultur der Magier in Ferelden, jedoch gibt es Ausnahmen. Durch die vielen freien Städte haben vor allem große Ansiedelungen wie Starkhaven, Kirkwall und Ostwick Zirkel, zu denen die Magier geschickt werden können. Durch das eher unterdurchschnittliche Interesse der Kirche an den freien Marschen sind die Zirkel weitgehend auf sich allein gestellt. Oft kommt es auch dazu, dass Magier aus den Zirkeln zu größeren Zirkeln geschickt werden. Die Magier selbst werden dabei oft nicht nach ihrer Meinung gefragt, da sie den meisten Adligen ziemlich egal sind. Im Gegensatz dazu haben die Magier in den freien Marschen oft viele Unterstützer aus der unteren Bevölkerungsschicht.

Die meisten Zirkel scheinen sich recht gut im Gleichgewicht zu halten, was die Macht von Magiern und Templern angeht. Jedoch stellt gerade Kirkwall, mit dem größten Zirkel der freien Marschen, einen Extremfall da. Dort wurden die Rechte der Magier so stark eingeschränkt und Besänftigungen so oft vorgenommen, dass viele Magier nur noch Kampf oder Tod als Ausweg sahen. Es entwickelten sich auch Fälle von schwer geisteskranken Magiern wie dem Serienmörder Quentin oder der skrupellosen Rebellin Grace. Die Sucher der Wahrheit gingen mehrere Jahre lang Berichten von Misshandlung und Unterdrückung durch Kommandantin Meredith nach, ohne jedoch irgendetwas zu unternehmen. Dies gipfelte letztlich in einer Kettenreaktion, die zur Auflösung fast aller Zirkel und zum sogenannten Aufstand der Magier führte.

Nevarra Bearbeiten

Viel ist über die Magier in Nevarra nicht bekannt, jedoch gibt es dort traditionell sehr viel "Morthalitasi" auch Totenmagier genannt. Es handelt sich hierbei um Nekromanten, die sich um die Verstorbenen kümmern. Diese Disziplin hat ein so hohes Ansehen, dass sogar Mitglieder der königlichen Familie sich daran beteiligen.

Orlais Bearbeiten

Wie bei allem anderen in Orlais entscheidet auch beim Thema Magie in der Regal Rang und Titel wie es jemandem ergeht. Magier aus angesehenen Familien kommen in bessere Zirkel mit mehr Freiheiten und haben später bessere Chancen eine Anstellung als Hofmagier eines Adligen zu bekommen oder als Kampfmagier eine Führungsposition in der Armee zu bekleiden. Adlige Magier können auch in die Geschäfte ihrer Familie einsteigen. Dadurch haben gehobene orlaisianische Magier oft keinerlei Verständnis für die Lage ihrer Kollegen aus niederer Herkunft oder aus anderen Zirkeln. Es gibt auch verschiedene Hinweise darauf, dass die Templer in Orlais bestechlich sind. Dennoch sehen die Templer auf die meisten Zirkelmagier herab und misstrauen ihnen.

Vivienne

Vivienne. Ein Musterbeispiel adliger Magier aus Orlais.

Anders als in Ferelden und den freien Marschen dürfen Magier aus Orlais den Zirkel regelmäßig verlassen oder sogar ganz wegbleiben. Viele adlige Magier habe eigene Häuser und Geschäfte.

Genau wie in Ferelden muss sich jeder Magier dem Ritual der Läuterung unterziehen. Die Besänftigung wird nur bei Regelbrechern oder zur Einschüchterung eingesetzt. Ansonsten steht in den Zirkeln von Orlais das Studium der Magie im Vordergrund und es gibt viele Debatten über die Zukunft der Magier, wobei sich die Ergebnisse stark von denen in Ferelden und den freien Marschen unterscheiden.

Da man bisher nur adlige Magier aus Orlais und Mitglieder der Armee gesehen hat ist fraglich, wie die Magiebegabeten aus der Unterschicht leben und denken. Vermutlich ähnelt ihr Leben deutlich mehr dem der Magier aus Ferelden oder der Freien Marschen.

Dalish Bearbeiten

Die Dalish haben auch Magier. Sollte ein magiebegabter Dalish geboren werden, ist ihm meist vorbestimmt der Erste seines Hüters zu werden und später der neue Hüter zu sein. Sollten mehrere magiebegabte Kinder geboren werden, werden meist alle bis auf zwei an andere Klans ohne magiebegabte Kinder abgegeben. Sollte das nicht möglich sein werden die Kinder zum Zirkel der Magi geschickt, was aber sehr selten vorkommt.

Die Hüter der Dalish lehren ihr Wissen um die Magie und die Kunst der Elfen an ihre Ersten, damit diese eines Tages selbst Hüter werden können. Ein Ritual der Läuterung gibt es nicht. Stattdessen achten Hüter und Erster extrem gut auf den jeweils anderen, um eine Besessenheit schnell zu erkennen und einzugreifen. Auch die anderen Mitglieder des Klans achten auf verdächtige Zeichen. Ein Ritual der Besänftigung gibt es bei den Dalish nicht.

Wie vieles in der Kultur der Dalish ist auch ihre Einstellung zur Magie anders als die der Menschen. Beispielsweise bezeichnen sie das Nichts als Jenseits und schreiben sowohl Dämonen als auch Geistern einen negativen, manipulativen Charakter zu. Blutmagie sehen die Dalish als ein Vergehen und missbilligen es einzusetzen. Ansonstne sind sie der Magie gegenüber aber sehr positiv eingestellt.

QunariBearbeiten

"Wie ein Ertrinkender das Meer kennt, so kennt ein Magier die Magie." ―Ein Sprichwort der Qunari
Quarini

Gefesselte und maskierte Magier der Qunari

Die Qunari nennen ihre eignen Magier Saarebas, dies bedeutet "ein gefährliches Ding" in Qunlat. Die Qunari glauben, dass die Magier unmöglich in der Lage sind sich selbst zu meistern. Jeder Magier wird deswegen von einem Arvaarad (die, die Böses zurückhalten) geführt. Diese haben dafür eine Art Kontrollstab. Manche Schriften behaupten die Qunari würden die Saarebas bemitleiden und ehren, jedoch werden sie tatsächlich nur als fehlerhaftes Werkzeug angesehen und sind eine Bedrohung für alles in ihrer Nähe. Einem Saarebas wird beigebracht, dass er ein Teil des Arvaarad ist. Auf die selbe Weise wie ein Schwert teil eines Kriegers ist. Saarebas werden nur ein wenig besser als Kriegshunde behandelt. Sie sind angeleint und ihre Münder werden zugenäht. Sollten sie bei der Ausübung verbotener Magie erwischt werden, werden ihre Zungen herausgeschnitten, damit sie andere nicht verderben können. Die Strafe für das Verlassen ihres Meisters ist der Tot, da die Qunari davon ausgehen, dass sie in der Zwischenzeit von einem Dämon besessen wurden. Durch fehlendes Training sind Saarebas weniger gut ausgebildet als Magier im Zirkel der Magi. Dennoch werden sie im Kampf von den Qunari eingesetzt.

Zwerge Bearbeiten

Die Zwerge sind das einzige bekannte Volk, das weder Magie einsetzen kann, noch Templer besitzt. Somit besitzen sie auch keine Zirkel und haben keine Verbindung zum Nichts. Sollte es je Probleme mit Magie geben, beispielsweise durch einen Gesandten der Dunklen Brut, lösen die Zwerge es meist mit ihren Kriegern.

Tevinter ImperiumBearbeiten

Auch in Tevinter gibt es Zirkel, sogar mehr als in jedem anderen Land. Da das Imperium jedoch im Grunde von Magiern regiert wird sind die Zirkel entsprechend wohlwollend gegenüber ihren Magiern. Die Zirkel erinnern mehr an Schulen oder Universitäten als an Gefängnisse. Den Schülern ist es sogar erlaubt Sklaven oder gebundene Dämonen zu halten. Die Obersten Verzauberter der sieben Zirkel sind alle Magister und haben dementsprechend große politische Macht. In den Zirkeln von Tevinter wird magische Forschung auf sehr hohem Niveau betrieben. Tevinter ist das einzige Land, dass an einer Heilung für Besessenheit forscht. Auch andere Forschungen, wie die Zeitmagie von Magister Alexius, stoßen in Tevinter auf große Zustimmung. Selbst wenn alles noch eine rein theoretische Angelegenheit ist.

An den Zirkeln in Tevinter wird dennoch sowohl das Ritual der Läuterung, als auch das Ritual der Besänftigung angewandt, letzteres aber nur an Magiern aus einflussarmen Familien oder Magiern, die sich gegen das bestehende System aussprechen. Mann kann als Magier auch den Einsatz von Blutmagie erlernen, solange man sein eigenes Blut benutzt. Jedoch wird diese Regel von den meisten Anwendern früher oder später missachtet. Templer gibt es zwar auch, diese sehen aber über jeden Einsatz von illegaler Blutmagie hinweg. Im allgemeinen dienen sie dazu, außer Kontrolle geratene, magische Bedrohungen zu bekämpfen und unliebsame Individuen zu beseitigen.

Die Dunkle Brut Bearbeiten

Es kommt selten vor, dass ein Mitglied der Dunklen Brut mit der Fähigkeit der Magie geboren wird. Die wenigen, auf die das zutrifft, werden Hurlock-Gesandte und Genlock-Gesandte genannt. Ob auch Kreischer und Oger magische Fähigkeiten entwickeln können ist nicht bekannt. Ebenso unbekannt ist, wie sie ihre Fähigkeiten erlernen. Sie haben immer eine Führungsposition als Feldkommandant inne. Da die Dunkle Brut nicht wirklich eine soziale Struktur oder Gesellschaft hat, gibt es logischerweise auch keine Zirkel, magische Forschungen, Templer oder Rituale. Es würde aber wohl ohnehin niemanden kümmern, wenn ein Gesandter der Dunklen Brut zu einer Abscheulichkeit wird.

Erwähnenswerte Magier Bearbeiten

LinksBearbeiten

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