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Siehe auch: Kodex (Dragon Age: Inquisition)

Kodexeintrag

Ich hätte auf Darya hören sollen. Sie hat mir gesagt, ich soll den Kopf unten halten und mich auf die Lieferung konzentrieren. Sie hat mich gewarnt, dass Karshol keine Fragen mag. Aber ich hab mein ganzes Leben lang Geschichten über Orzammar gehört und wäre dort aufgewachsen, wenn Mutter nicht alles verspielt hätte. Der Riss, der durch unser Volk geht, ist größer als die Entfernung zwischen Orzammar und der Oberfläche. Unsere Verwandten dort unten halten sich für etwas besseres, weil sie ihr Gespür für den Stein haben. Darya hat mir gesagt, sie würden mich anders behandeln...selbst die Staubfresser blicken auf einen Wolkenglotzer wie mich herab.

Ich habe es mir nicht ausgesucht, dass ich an der Oberfläche geboren wurde, und ich hatte nie ein Gespür für den Stein, das ich verlieren könnte. Ich wollte einfach nur wissen, wie es ist...wie es sich anfühlt. Wenn man hört, wie die Leute an der Oberfläche darüber reden, klingt es, als wäre es Magie. Es gibt Gerüchte, der Stein würde seine Kinder zu Lyriumadern führen, sie vor Einstürzen bewahren oder werdenden Müttern etwas über die Zukunft ihrer ungeborenen Kinder zuflüstern. Karshol zufolge ist das Gespür für den Stein aber in Wahrheit deutlich banaler. Die Bergarbeiter können zwar wirklich das ferne Lied des Lyriums hören, aber niemand unterhält sich mit dem Stein. Es ist eher eine Art Verbindung. Sie spüren einen Gang, bevor sie ihn erreichen, und finden sich auf diese Weise in den Tiefen Wegen zurecht, ohne sich hoffnungslos zu verirren.

Karshol muss mir meine Enttäuschung angesehen haben. Er wollte wissen, ob ich noch andere Fragen habe, und hat mir dann wegen meiner Neugier die Nase gebrochen.

Es war eine ernüchternde Reise.

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