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Siehe auch: Kodex (Dragon Age: Inquisition)

Kodexeintrag

Wein, Musik, Poesie und der lüsterne, hemmungslose Genuss fleischlicher Wonnen. Diese Dinge waren bezeichnend für den hedonistischen Kult, den wir als die "Töchter des Liedes" kennen. Sie einen Orden von Gläubigen zu nennen, würde ihnen einen Stellenwert einräumen, den sie nicht verdienen. Die Töchter (und Söhne, auch wenn sie sich ebenfalls als "Töchter" betrachteten) feierten Andrastes heilige Vereinigung mit dem Erbauer auf nahezu jede nur erdenkbare Weise. Und diese "heilige Vereinigung" war auch das Einzige, was sie ehrten. Andrastes Leben, ihr Krieg, ihre Lehren und ihr Opfer wurden fröhlich ignoriert.

Auf ihrem Höhepunkt ging die Anzahl der Töchter des Liedes in die Tausende. Ihre Hochburg hatten sie in einem Dorf namens Virelay auf den Feldern von Ghislain, in dessen Straßen die Töchter des Liedes jedes Jahr einen Festzug mit geschnitzten Bildnissen der "Herrlichkeit des Erbauers" veranstalteten.

Die Töchter des Liedes wurden während der Feldzüge Kaiser Drakons zur Einigung von ganz Orlais von dessen rechtschaffenen Armeen ausgelöscht. Als die Truppen des Kaisers das Dorf einnahmen, weigerten sich die Töchter, zu den Waffen zu greifen, und wurden entweder getötet oder gefangen genommen. Das Dorf wurde zerstört, und der Kult war für alle Zeiten zerschlagen.

- Aus Vor der andrastischen Kirche: Vergessene Glaubensrichtungen, von Schwester Rondwyn aus Tantervale

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