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Siehe auch: Kodex (Dragon Age: Inquisition)

Kodexeintrag

Es heißt häufig, der einzige Weg für einen Dämon, Einfluss auf die Welt der Lebenden zu nehmen, bestünde darin, einen (vormals) lebenden Körper zu übernehmen, aber dem ist nicht so. Auch ein Schatten kann das. Dabei handelt es sich um einen Dämon in seiner wahren Form, der sich angepasst hat und nun die ihn umgebende Welt beeinflussen kann.

Ich habe folgende Hypothese: Es ist bekannt, dass viele Dämonen durch den Übertritt in unsere Welt durch den Schleier verwirrt werden. Sie können Lebende und Tote nicht auseinanderhalten, weil das Unveränderliche unserer Welt einer Kreatur seltsam vorkommen muss, die daran gewöhnt ist, Körperlichkeit allein durch Gefühl und Erinnerung zu definieren. Die meisten Dämonen neigen dazu, möglichst schnell etwas zu übernehmen, was sie als lebendig wahrnehmen -- aber was ist mit denen, die das nicht tun? Oder mit denen, die nichts Lebendiges finden oder bei der Übernahme scheitern? Was ist mit denen, die von Natur aus eher vorsichtig sind?

Diese Dämonen beobachten. Sie lauern. Von Neid zerfressen.

Mit der Zeit lernt so ein Dämon, Energie aus dem Geist der Wesen abzusaugen, die ihm begegnen, wie er es auch im Nichts getan hat. Sobald er über genügend Energie verfügt, kann er sich manifestieren und existiert von da an als Schatten. Diese Kreaturen verabscheuen die Übernahme. Stattdessen durchstreifen sie ihr Revier und saugen den Geist von allen aus, die es betreten. Vielleicht glauben sie ja, dass sie sich noch immer im Nichts befinden? Es gibt Indizien, die darauf hindeuten.

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