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Siehe auch: Kodex (Dragon Age: Inquisition)

Kodexeintrag

Dämonen des Neids sind zu gleichen Teilen Arroganz und Feigheit. Sie sondern ihre Opfer ab, um sie ausgiebig zu studieren, und streben danach, zu ihnen zu werden. Sobald der Dämon mit seinem Wissen über die von ihm gewählte Person zufrieden ist, nimmt er deren Gestalt an und lässt die arme Seele zurück, um zu verrotten. Doch Neid ist niemals zufrieden. Das endlose Sehnen des Dämons, mehr zu sein - ein mächtiger, fähiger, inspirierter -, treibt ihn dazu, sich neue Opfer zu suchen, und so lässt er eine Spur aus gestohlenen Identitäten zurück.

Dieser Übergang ist der Moment, in dem Neid am schwächsten ist, denn er ist verwundbar, wenn er von Körper zu Körper wechselt; sklavisch imitiert er das Verhalten der alten Identität, bis er einen anderen Sterblichen findet, den er nachahmen kann. Aus diesem Grunde schreibe ich dies hier nieder. Der Mann, der vor mir kauert, wollte so sehr wissen, was ein Dämon denkt, will, fühlt. Er hätte alles niedergeschrieben. Alles. Er widersetzt sich, ein Gefangener in seinem eigenen Zuhause, doch das weiß ich bereits. Ich hungere nach Wissen, ebenso wie er es tut. Wie ich es tun werde.

- Eine Schriftrolle die bei dem Leichnam eines "Scholaren Esmar Treviento" gefunden wurde - von den Templern, die ihn zur Strecke gebracht hatten.

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