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Siehe auch: Kodex (Dragon Age: Inquisition)

Kodexeintrag

Maliphant führte mehrere Tagebücher. Dieses behandelt seine Zeit als Feldwebel in der Kaiserlichen Armee.

Ich sehe Laurents Tod die ganze Zeit über vor mir. Der Mann, der sie getötet hat - einer der Soldaten des Ursurpators - kam mir bekannt vor. Es würde mich nicht überraschen, wenn wir irgendwann mal gemeinsam einen getrunken hätten. Aber so ist es jetzt wohl, oder? Bruder kämpft gegen Bruder.

Die Priester raten mir, ich solle mich an Laurents Leben erinnern, nicht an ihren Tod. Also versuche ich, mich an die vergangenen Jahre zu erinnern - an die unzähligen Male, da sie mir das Leben gerettet hat. Als wir uns das erste Mal begegneten, war ich noch ein junger Rekrut und hätte mir bei ihren gebrüllten Befehlen beinahe in die Hose gemacht. Durch sie lernte ich, was Diziplin und Selbstkontrolle bedeuten. Sie lehrte mich, stolz auf das zu sein, was wir taten. Sie brachte mir bei, ein Schwert zu führen. Und noch wichtiger: Sie brachte mir bei, es nur dann zu ziehen, wenn es unvermeidlich ist.

Sie war furchtlos, stark, majestätisch. Und doch wurde sie wie eine gewöhnliche Bäuerin von jemandem erschlagen, den wir vielleicht einst kannten. Wird sich irgendjemand an sie erinnern? Wird sich Celene an sie erinnern?

Einige Seiten später:

Wir haben einen Neuen im Bataillon:
Gordian. Er ist ein merkwürdiger Kerl mit einem Akzent, den ich einfach nicht einordnen kann. Es klingt, als hätte er einige Zeit in den Marschen verbracht. Aber im Endeffekt spielt das auch keine Rolle. Er war mir ein Trost. Er hat mir zugehört, als ich ihm von all denen erzählte, die gestorben sind. Er hat in Celenes Krieg auch Freunde verloren und ist ihn ebenso leid wie wir alle. Und er hat etwas ausgesprochen Kluges gesagt: "Ohne Soldaten gibt es keinen Krieg." Wenn wir uns weigern, zu kämpfen, kann die Kaiserin auch keinen Krieg führen.

Orlais sollte den Orlaisianern gehören.



Maliphant führte mehrere Tagebücher. Dieses erzählt, wie die Freikämpfer der Dales gegründet wurden.

Auguste und ich haben in den Smaragdgräbern Vorposten errichtet. Wir sorgen dafür, dass es sich in beiden Armeen herumspricht. Ich bin es leid, dass gute orlaisianische Männer und Frauen für die Ziele anderer ihr Leben opfern. Das hat jetzt ein Ende. Orlais sollte uns gehören: denjenigen, die seine Grenzen verteidigen und seine Felder bestellen. Wenn wir schon für etwas kämpfen und töten, soll es das sein.

Mehrere Seiten später:

Einige Templer haben sich an uns gewandt. Sie gehören nicht dem Orden an, den ich kenne, haben uns aber Waffen und Gold dafür geboten, dass wir ihnen helfen, ihre Vorräte durch die Smaragdgräber zu transportieren. Wenn wir die Dales aus den Klauen des Adels befreien wollen, werden wir das, was sie uns anzubieten haben, brauchen. Es ist eine Abmachung mit einem Dämon, aber unsere Sache ist es wert.



Maliphant führte mehrere Tagebücher. Dieses scheint erst vor Kurzem geschrieben worden zu sein.

Ich weiß nicht mehr, was wir hier eigentlich tun. Anfangs waren unsere Herzen noch rein: ich frage mich, ob wir von unserem Weg abgekommen sind. Die Templer sind ... furchteinflößend. Ich fühle mich unwohl, wenn ich mich mit ihrem Hauptmann unterhalte. Da ist irgendetwas in seinen Augen und seiner Stimme, was mich beunruhigt. Sie machen uns weitere Angebote: Mehr Lieferungen, die es zu bewachen gilt, mehr Männer, die zu ihrer Feste gebracht werden müssen ... ich weiß nur ...

Nein.

Schluss mit den Grübeleien. Ich darf meine Zweifel nicht zweigen. Andere richten sich nach mir; wir müssen stark bleiben. Nur noch ein wenig länger, dann bekommen wir, was wir wollen. Dann werden wir frei sein.

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