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Siehe auch: Kodex (Dragon Age: Inquisition)

Kodexeintrag

Sowohl die Episode in der Weißen Rose als auch die anderen, einzelnen Abenteuer der drei Schwestern werden zumeist für sich erzählt. In ihrer Gänze hingegen wird die Legende nur selten wiedergegeben. Einer der wenigen Versuche, genau dies zu tun, war eine Aufführung im Großen Theater von Val Royeaux, in der die Reformen der Göttlichen Justinia scharf kritisiert wurden. Allerdings wurde das Stück nach nur drei Vorstellungen wieder abgesetzt. Später wurde dann in Minrathous ein Buch mit dem Titel Die drei Brüder veröffentlicht, das die Abenteuer von drei Brüdern aus Tevinter erzählte, die sich in Val Royeaux wiederfinden und ihre Zeit damit verbringen, sich über die orlaisianische Kultur lustig zu machen. Obwohl in Tevinter immer wieder behauptet wird, dieses Buch sei das Original, steht doch außer Zweifel, dass die Legende der drei Schwestern weitaus älter ist.

Einige der Abenteuer, die in den unterschiedlichen Versionen der Legende immer wieder erzählt werden, sind folgende:

- Die Schwestern werden von einem attraktiven Edelmann mit finsteren Absichten dazu überredet, Zwergenbier zu trinken. Die Reaktionen der Schwestern auf das Bier unterscheiden sich je nach Erzähler, aber die Geschichte endet normalerweise mit einer wilden Verfolgungsjagd durch die Straßen des Belle Marche, bei der die Schwestern den Edelmann so lange jagen, bis er in den Fluss springt und ertrinkt.
- Die Schwestern bitten eine Gruppe zwergischer Händler um Hilfe. Die Händler sind bereit, sie ihnen zu gewähren, verlangen jedoch, dass die Schwestern zuvor ein schwieriges Rätsel lösen. Die Art des Rätsels variiert, doch am Ende werden die Schwestern stets von den Zwergen hintergangen. Dieses Abenteuer endet in der Regel damit, dass die Schwestern fliehen, bevor sie in die Sklaverei verkauft werden können. Manchmal prügeln sie den Anführer der Zwerge aber auch mit Paddeln zu Tode, woraufhin die anderen Zwerge fliehen.
- Die Schwestern finden sich - normalerweise auf dem Höhepunkt der Geschichte - auf der jährlichen Satinalia-Parade wieder. Irgendwann stürzt sich dann die kaiserliche Armee auf die Feiernden und löst dadurch eine chaotische Kettenreaktion aus, an deren Ende sich die Schwestern entweder an Bord eines Piratenschiffs verstecken oder durch die Abwasserkanäle des Gesindeviertels der Elfen waten. Der Schluss scheint sich von Zeitalter zu Zeitalter zu ändern.

Wenn die Mädchen schließlich von ihrer Anstandsdame, La Bête, gefunden werden, lassen sie beschämt den Kopf hängen und kehren auf das Anwesen der Montbelliards zurück, um ihr anständiges, geordnetes Leben wiederaufzunehmen. In den jüngsten Versionen der Legende bleiben die Schwestern hingegen in Val Royeaux, um mit schwarzen Masken vor dem Gesicht gegen das Verbrechen zu kämpfen. Wo diese Idee nun wieder herkommt, kann ich mir allerdings beim besten Willen nicht erklären.

- Aus Geschichten aus Val Royeaux, von Lord Werner Jauquin

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