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Siehe auch: Kodex (Dragon Age: Inquisition)

Kodexeintrag

Von Varric Tethras

Es gibt in der Oberstadt drei Arten von Anwesen. Die Paläste der Zwerge in ihrer Enklave, in der sie sich zum Schutz vor dem Ansturm menschlicher Ansichten um ihre Nachbildungen von Paragon-Statuen drängen. Das Fremdenviertel, in dem sich die wohlhabensten orlaisianischen und antivanischen Händler während ihres halbjährlichen Besuchs aufhalten, bei dem sie die Schiffskapitäne, Verkäufer und Buchhalter in ihren Diensten kritisieren. Und die Adelsanwesen, in denen Familien hocken, die ihre Abstammung bis zu orlaisianischen Eroberern und tevinterischen Grundbesitzern zurückverfolgen können, und aus denen sie auf das Gesindel herabblicken, das zu ihren Füßen herumhuscht. Doch haben sämtliche Anwesen in der Oberstadt, wem auch immer sie gehören, zwei Dinge gemeinsam: Einen protzigen Vordereingang, den die Bewohner nutzen, wenn sie gesehen werden wollen, und eine versteckte Hintertür für alle anderen Gelegenheiten.

Die Bedienstetenpforte zum Anwesen des Comte de Favre befand sich, hinter Hecken verborgen, in einer Gasse. Während Donnen Brennokovic das Schloss knackte, hielt sein Partner Jevlan beunruhigt wache. Sie hatten ihre Rüstungen in der Kaserne gelassen, doch der Rekrut sah selbst in Zivilkleidung aus, als trage er die abgelegten Sachen eines älteren Bruders.

"Ich bezweifle, dass der Hauptmann das gemeint hatte, als sie sagte, wir sollten Beweise Beschaffen", murmelte er.

Mit einem Klicken öffnete sich das Schloss, und Donnen schob langsam die Tür auf.

Nur wenige Lichtstrahlen drangen durch die geschlossenen Fensterläden. Stille hing in der Luft wie ein billiger Wandteppich. Donnen und Jevlan schlichen durch die dunklen Zimmer, ständig auf der Hut vor jedweden Anzeichen für Bedienstete, doch das einzige, was die unheimliche stille durchbrach, war der Klang ihrer Schritte. Im Grunde gab es keinerlei Hinweise darauf, dass überhaupt irgendjemand im Haus gewesen war. Dann fanden sie das Zimmer, dessen Tür aus den Angeln gerissen worden war.

Im Zimmer selbst lag der Comte in einer Blutlache. Mit einer Hand umklammerte er eine geladene Armbrust, und aus seinem Rücken ragte das Heft eines Dolches.

Zugehörige Kodexeinträge

Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 1 Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 1
Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 2 Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 2
Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 3 Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 3
Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 4 Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 4
Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 5 Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 5
Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 7 Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 7
Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 8 Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 8
Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 9 Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 9
Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 10 Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 10
Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 11 Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 11
Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 12 Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 12
Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 13 Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 13
Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 14 Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 14
Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 15 Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 15
Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 16 Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 16
Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 17 Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 17
Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 18 Knallhart in der Oberstadt: Kapitel 18
Knallhart in der Oberstadt: Kapitel ??? Knallhart in der Oberstadt: Kapitel ???

Fundort

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