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Siehe auch: Kodex (Dragon Age II)

Kodexeintrag

Das laute, klopfende Geräusch des Totenwacht-Käfers wird weithin als Vorzeichen gedeutet, dass sich in einem Haushalt bald ein Tod ereignet. In Nevarra wird der Käfer äußerst geschätzt, und manche Familien halten sich einen von ihnen in einem kleinen Käfig als Glücksbringer. In Rivain hingegen gilt er als extrem schlechtes Omen und wird unverzüglich getötet.

Die seltsamste Reaktion auf den Totenwacht-Käfer ereignete sich allerdings im Jahre 8:62 im Gesegneten Zeitalter in Val Royeaux. Nachdem ihr Mann nach langer Krankheit gestorben war, fand Lady Ivaline Fernande so großes Gefallen an den Käfern, dass sie sich einen dunklen Umhang schneidern ließ, der bis hin zu den Beinen und Flügeln das unverwechselbare Aussehen der Käfer nachbildete. Ihr Auftritt bei Hofe in diesem Gewand versetzte das Reich in hellen Aufruhr. Binnen einer Woche trug jede reiche Witwe in Orlais Käferbroschen, Käfermasken und Käferflügeln nachgeahmte Umhänge.

Zu einem Skandal kam es schließlich, als die Witwe von Lord Verchin auf einem Ball mit lebenden Totenwacht-Käfern im Haar erschien. Als der Kaiser Lady Verchin begrüßte und einer der Käfer auf ihn fiel, war der folgende Schrei seiner kaiserlichen Majestät noch in den Außenbezirken der Stadt laut und deutlich zu hören. Der entsetzte Herrscher verfügte daraufhin, dass ihm diese Kreaturen nie wieder unter die Augen kommen sollten.

-- Aus Auf der Suche nach Wissen: Die Reisen eines Scholaren der Kirche</title>, von Bruder Genitivi

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