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Siehe auch: Kodex (Dragon Age: Inquisition)

Kodexeintrag

Hier wartet der Abgrund, der Quell aller Seelen.
Aus diesen smaragdenen Wassern erhebt sich neues Leben.
Komm zu mir, mein Kind, und ich werde dich in meine Arme schließen.
In meinen Armen wartet die Ewigkeit.

- Lobgesang von Andraste, 14:11

Die Schwestern der Kirche erörtern diesen Abschnitt des Gesangs des Lichts schon seit Langem. Die Annahme, der "Quell aller Seelen" sei ein tatsächlicher Quell, ist zwar verlockend, doch finden sich in Andrastes anderen Werken keine vergleichbaren Bezüge. Ein genauerer Blick auf die Totenklage 1:4 hingegen fördert einige Hinweise zutage.

Aus den Wassern des Nichts hast du die Welt geschaffen.
Und so fließend das Nichts war, so unveränderlich war die Welt.

Es ist möglich - sogar wahrnscheinlich -, dass die "smaragdenen Wasser", von denen Andraste spricht, die Substanz des Nichts bezeichnen, die als "Meer der Träume" (Totenklage 1:1) begann und bei der Erschaffung unserer Welt durch den Erbauer zu einem Quell verdichtet wurde - unversieglich, doch von begrenztem Ausmaß.

Fordert Andraste den Zuhörer also auf, ins Nichts zu kommen? Sollen wir "Aus diesen smaragdenen Wassern erhebt sich neues Leben" als buchstäblichen Beweis für die Wiedergeburt betrachten - oder sogar, wie der Kult der Geister behauptet, für das Leben nach dem Tode? Oder ist es eine bildhafte Lobpreisung, die besagt, dass der Erbauer die Quelle allen Lebens ist? In diesem Fall würde der Verweis auf die Ewigkeit in seinen Armen lediglich bedeuten, dass unsere Seelen wieder dorthin zurückkehren, woher sie kamen.

- Ein Auszug aus Betrachtungen des Göttlichen, von der Ehrwürdigen Mutter Juliette

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