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Siehe auch: Kodex (Dragon Age: Inquisition)

Kodexeintrag

"Der Körper mag sterben, doch die Seele währt ewig. Andrastes menschliche Hülle wurde dem Schwert überantwortet und verbrannt, doch das Feuer reinigte sie nur und machte sie unsterblich. Sie wurde an die Seite des Erbauers gerufen, doch sie sah, dass ihr Werk noch nicht getan war. Auf der Suche nach einem Vollstrecker ihres Willens ging sie zu Maferath, doch sie erkannte den Verräter als den, der er war. Sie ging zu Hessarian, erkannte jedoch, dass er nicht bereit war, sich selbst zu opfern. Und so ging sie schließlich zu dem unbedeutenden Alamarri-Sklaven Trefir, der dem Archon diente, und übergab ihm das mächtige Schwert der Gnade, mit dem ihr Leben beendet worden war. Sie sprach zu ihm 'Nehmt dieses Schwert und nutzt es, um mein Urteil über die Welt zu bringen.' Und Trefir nahm das Schwert und wurde zu einem Instrument von Andrastes Gerechtigkeit."

- Die Erzählung eines Mitglieds von Hessarians Klingen über die Gründung des Ordens

Hessarians Klingen sind ein uralter Geheimbund, der glaubt, sie dienten Andraste und seien von ihr auserwählt, ihr Urteil über die Schwachen und Verderbten zu bringen. Ihren Erzählungen zufolge wurde der Orden von dem Tevinter-Sklaven Trefir gegründet, der mit dem Schwert der Gnade in die Lande der Alamarri zurückkehrte. Seit damals folgen die Klingen dem Träger des Schwertes mit bedingungsloser Treue, da dieser als Auserwählter Andrastes gilt.

Scholaren der Kirche haben nachgewiesen, dass Trefirs oben angeführte Darstellung der Ereignisse reine Erfindung ist. Falls Trefir überhaupt je existierte, hat er seinem Meister Hessarian das Schwert der Gnade höchstwahrscheinlich gestohlen, bevor es ins heutige Ferelden floh. Weniger wohlmeinende Interpretationen besagen, Trefir habe einfach seine eigene Klinge als das Schwert der Gnade ausgegeben, um Macht und Einfluss zu erlangen.

Die letzte überlieferte Sichtung eines Mitglieds der Klingen Hessarians stammt aus dem Jahre 8:13 des Erhabenen Zeitalters.

- Aus Vor der andrastischen Kirche: Vergessene Glaubensrichtungen, von Schwester Rondwyn aus Tantervale

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