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Siehe auch: Kodex (Dragon Age: Inquisition)

Kodexeintrag

Zu den traurigsten Vermächtnissen der fünften Verderbnis gehören jene armen Seelen, die die Angriffe der Dunklen Brut in Ferelden überlebten, nur um anschließend der Verderbtheit der Verderbnis selbst zum Opfer zu fallen. Wir haben gesehen, wie Tiere - Vögel, Wölfe und sogar Bären - zu hirnlosen Wracks ihrer selbst wurden, aber auch Menschen sind dagegen durchaus nicht immun.

Wer das Pech hat, nicht durch den Kontrast mit dem Blut oder der Krankheit der Dunklen Brut rasch zu sterben, bekommt ein Fieber, das ihn wahnsinnig werden lässt. Er verliert seine Haare, und sein Körper wird von Geschwüren verunstaltet. In ihren letzten klaren Momenten berichten viele, sie würden ein Flüstern oder ein Lied vernehmen, das außer ihnen niemand hört.

Es ist wichtig, dass die Opfer zu diesem Zeitpunkt schnell und gnädig von ihrem Leid erlöst werden. Es gibt in ganz Ferelden Geschichten über diese Ghule, die, verderbt bis zum Wahnsinn, ihre Freunde angreifen und die Verderbtheit noch weiter verbreiten. Die Krankheit tötet die Ghule zwar wahrscheinlich früher oder später, aber ihre Stärke im Todeskampf macht aus diesen armen Kreaturen eine fast so große Gefahr wie die Dunkle Brut selbst.

Sie sind nicht länger unsere Freunde, unsere Familie, unsere Landsleute. Sie sind Opfer der Verderbnis und verdienen dieselbe Gnade, die Hessarian Andraste gewährt hat: einen schnellen Schwerthieb.

- Auszug aus Zeichen der Verderbnis von Schwester Dorcan Guerrin

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