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Siehe auch: Kodex (Dragon Age: Inquisition)

Kodexeintrag

Diese nette Versammlung heißt "Invasion". Ein ziemlich großer Name für sieben Leute und eine Burg, aber vielleicht sind "Träume" ja doch nicht so großartig, wie die Magier behaupten. Fliegen sieht allerdings nach Spaß aus. Ein bisschen wie fallen, nur nach oben. Also eigentlich überhaupt nicht wie Fallen.
Es sind sieben Leute, sieben Magister. Nur fünf von ihnen sind detailliert dargestellt, was allerdings daran liegt, dass die anderen beiden abgeschlagen wurden. Es sieht nach Vandalismus aus, als hätte man dafür keinen Meißel, sondern einen Stein benutzt. Warum es derart grob gemacht wurde, ist schwer zu sagen. Der einzige Grund, der mir einfällt, ist, dass jemand befürchtete, nicht genügend Zeit zu haben. Und vielleicht trugen sie ja andere Symbole als diejenigen, die noch vorhanden sind. Symbole machen die Leute nämlich immer wütend genug, um auf Stein einzuschlagen.
Diese Sieben Fallen also in die Goldene Stadt ein. Dass sie es sein soll, erkennt man daran, wie fantasievoll alles ist. Meiner Meinung nach bräuchte sie allerdings Treppen. Und dabei ist es egal, ob man fliegen kann oder nicht. Treppen sind nicht nur zweckmäßig. Sie führen das Auge und geben der Struktur Halt. Hier hat die Bildhauerin sie allerdings nicht einfach nur weggelassen, sondern das Gebäude auch zu hoch gestaltet. Jeder, der auch nur ein bisschen Gefühl für Stein hat, wird bestätigen, dass es unter seinem eigenen Gewicht zusammenbrechen würde. Das ist natürlich beabsichtigt, weil es ja das Haus eines "Gottes" ist, aber ich bin mir nicht sicher, was das Durcheinander von Stilen mit einem "Wunder" zu tun hat. Wenn dies ein realer Ort aus grauer Vorzeit wäre, würde man in der Architektur lediglich Tevinter wiederfinden. Das hier sieht allerdings wie die typische Vermessenheit nach dem Ende des Reiches aus, im Zuge derer elfische Elemente genutzt wurden, als wären sie schon immer tevinterisch gewesen. So arbeitet eben ein Künstler. Ein Steinmetz hätte es zumindest richtig herum gemacht: ein Fundament aus Tevinter mit elfischen Ergänzungen, und nicht alles durcheinander.
Wie auch immer, die Botschaft ist simpel: Die Bildhauerin will ausdrücken, dass dies kein Ort für Sterbliche ist.
Deshalb auch die fehlenden Treppen

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