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Siehe auch: Kodex (Origins),
Kodex (Dragon Age II),
Kodex (Dragon Age: Inquisition)
Sowie: Tiefe Wege

Kodexeintrag

Kein lebender Zwerg erinnert sich noch an die Tiefen Wege, wie sie einst waren. Ein Netzwerk von Tunneln, die die Thaigs miteinander verbanden. Offen gesagt ist das simple Wort "Tunnel" eigentlich fast beleidigend. Es sind Kunstwerke, über Jahrhunderte geplant, was sich in der Geometrie der Wände zeigt, in den Statuen der Paragons, die über die Reisenden wachen, und in den Lavaströmen, dank derer die Tiefen Wege warm und erleuchtet sind. Die Wolkenglotzer der Oberfläche schwärmen vom Kaiserlichen Hochweg, den die Magister einst erbaut haben und der Tausende von Meilen lang war, was ohne Magie nie möglich gewesen wäre. Vielleicht ist er vergleichbar mit den Tiefen Wegen, nur dass wir Zwerge dazu keine Magie gebraucht haben.

Doch heute ist das nicht mehr von Bedeutung. Die Dunkle Brut herrscht jetzt über die Tiefen Wege. Als Orzammar die Eingänge zu den Wegen versiegelte und alles im Stich ließ, was da draußen lag, haben wir unser damaliges Reich den schwarzen Bastarden auf ewig übergeben. Der Gedanke, dass jetzt Genlocks durch Bownammar kriechen, unsere Statuen umwerfen und unsere größten Werke entehren, ist furchtbar! Alles, was wir dort draußen gebaut haben, ist beschmutzt. Jeder Zwerg, der dort hinausgeht und zurückkommt, sagt, dass es mit jedem Jahr schlimmer wird, dass sich die Fäulnis immer weiter ausbreitet.

Und die Wolkenglotzer glauben, die Dunkle Brut wäre verschwunden, nur weil sie nicht an die Oberfläche kommt. Eines Tages, wenn Orzammar untergegangen ist, werden sie ihren Irrtum erkennen. Dann kann die Dunkle Brut nämlich nur noch nach oben, und die Oberflächler bekommen eine Verderbnis, die niemals endet.

- Niederschrift eines Gesprächs mit einem Mitglied der zwergischen Minenkaste, 8:90 Gesegnetes Zeitalter.

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