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Siehe auch: Kodex (Dragon Age: Inquisition)

Kodexeintrag

Zur Katalogisierung der Himmelsfeste: vier Statuen mit Chasind-Einfluss

Wie viele Elemente der Himmelsfeste sind diese vier Statuen keine ursprünglichen Bestandteile der Anlage. Spuren, die viel neuer sind als die Skulpturen, legen den Schluss nahe, dass sie von Fereldenern als Darstellungen von Andraste aufgestellt werden. Diese Verwendung ist typisch, denn es handelt sich nicht um Unsere Herrin, sondern um umgearbeitete Chasind-Figuren, die wahrscheinlich vorher Tierköpfe oder dergleichen hatten. Die Anzahl geht vermutlich auf die Tradition der Barbaren zurück, die Jahreszeiten als weibliche Krieger zu personifizieren, und sie tragen auch die dafür typischen Symbole für Erneuerung und Tod. Der Winter ist wegen seiner Brutalität besonders auffällig, ist er doch verbunden mit ihrem angeblichen Brauch, alle zu töten, die aus der Schlacht fliehen. Schlimm genug, aber das gilt umso mehr, wenn man weiß, dass diese Aufgabe nicht etwa den anderen Soldaten zufielen, sondern Zivilisten, die aus diesem Grund schon in den Lagern warteten. Der Tod durch das eigene Volk war besser als die Schande der eingebrochenen Kampfmoral. So gnadenlos waren diese animistischen Götter.

- Archivar Banon

Im Folgenden eine relevante Seite aus historischer Quelle:

Denn Sie von Allem und dem Krieg, damit Ihr's wisst,
verkündet hiermit als Antrieb mit aller Gewalt,
dass sie die Mutigen daheim willkommen heißt,
mit Kronen und Geschmeide gar.
Doch wer wegläuft, also feige war,
auf den wartet Kälte nur, der Tod auch zumeist.
Denn die Schmach der Flucht ist dergestalt,
dass Mutters Klinge ruhmreich ist.

- Aus Blut der Barbaren: Chasind-Mythen modern erklärt, Sammlung der Universität von Orlais

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