Dragon Age Wiki
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Siehe auch: Kodex (Origins),
Sowie: Dales

Kodexeintrag

Wenn der Wächter ein Dalish ist:
Ihr werdet Geschichten hören von einer Frau namens Andraste. Die Shemlen nennen sie Prophetin und Braut ihres Erbauers. Aber wir kennen sie als Feldherrin, die genau wie wir versklavt war und von Befreiung träumte. Wir schlossen uns ihrem Aufstand gegen das Reich an, und unsere Helden starben an ihrer Seite, unbetrauert, im Feuer von Tevinter.

Dennoch blieben wir bis zum Ende des Krieges bei unseren sogenannten Verbündeten. Unsere Belohnung: ein Land im Süden von Orlais, genannt die Dales. Und wir begannen unseren Langen Marsch in die neue Heimat.

Halamshiral, das "Ende der Reise", wurde unsere Hauptstadt, erbaut außerhalb des Zugriffs der Menschen. Wir konnten den unablässigen Ablauf der Zeit endlich wieder vergessen. Unser Volk begann mit dem langsamen Prozess, unsere Kultur und unsere Traditionen wieder zu etablieren, die wir während der Sklaverei verloren hatten.

Doch es war nicht von Dauer. Erst schickte die Kirche Missionare zu den Dales, und als wir sie zurückwiesen, kamen Templer. Wir wurden aus Halamshiral vertrieben und verstreut. Einige suchten Zuflucht in den Städten der Shemlen, wo sie im Dreck leben und kaum mehr gelten als Ungeziefer.

Wir haben einen anderen Weg eingeschlagen. Wir zogen in die Wildnis und blieben nirgends lange genug, als dass die Shemlen auf uns aufmerksam werden konnten. In unserem selbst gewählten Exil haben wir die Überreste des elfischen Wissens und unserer Kultur am Leben erhalten.

"Das Ende des Langen Marsches", erzählt von Gisharel, Hüter des Ralaferin-Clans der Dalish-Elfen.

Wenn der Wächter kein Dalish ist:
Viele vergessen, dass dem Ruf der heiligen Andraste an die unterdrückten Völker, sich zu erheben, als Erstes die Elfen Folge leisteten.

Die demütigsten Sklaven des Reichs wurden ihre Vorhut, und nach dem Sieg wurden sie angemessen belohnt. Sie bekamen nämlich einen Landstrich, der heute im südlichen Orlais liegt und als die Dales bekannt ist.

Ein großer Zug von Elfen machte sich auf in die neue Heimat, durch Ozeane, Wüsten und über Berge. Die erste Elfenstadt seit dem legendären Arlathan nannten sie Halamshiral. Ein neues Zeitalter hatte begonnen.

Aber das alte war noch nicht vorbei. In ihrer Stadt im Wald begannen die Elfen erneut, ihre alten schweigenden Götter anzubeten. Sie isolierten sich zunehmend und postierten sogar Smaragdritter an den Grenzen, die jeden Versuch einer Handelsbeziehung oder des zivilisierten Austausches von vornherein unterbanden. Bald tauchten in den Nachbarländern der Dales finstere Gerüchte auf, dass Menschen entführt und sogar den Elfengöttern geopfert würden.

Als Nächstes erfolgte ein Angriff der Elfen auf das wehrlose Dorf Rotkreuz. Die Kirche reagierte darauf mit einem Erhabenen Marsch gegen die Dales, was zum Niedergang des Elfenkönigreichs führte. Halamshiral wurde völlig zerstört, die Elfen wurden vertrieben und nur aus Wohlwollen am Leben gelassen.

-- Aus Ferelden: Folklore und Geschichte, von Schwester Petrine, Scholarin der Kirche.

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