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Siehe auch: Kodex (Origins)

Kodexeintrag

In den Hallen von Orzammar ist der Gesang des Lichts so gut wie nie zu hören. Das ist nicht weiter überraschend, denn anders als die Elfen, die von ihren Göttern wortwörtlich verlassen wurden, oder das Volk von Tevinter, das Drachen anbetete, haben die Zwerge überhaupt keine Götter.

Sogar das Konzept der Anbetung ist in Orzammar unbekannt. Stattdessen verehren die Zwerge den "Stein", womit sie die Erde selbst meinen. Durchaus nachvollziehbar für ein Volk, das unter der Erde lebt, wenn auch ein wenig fantasielos.

Angeleitet in spirituellen Fragen werden sie durch ihre Ahnen, von denen es heißt, sie seien zum Stein zurückgekehrt. Selbige übermitteln ihre Wünsche bei gewalttätigen Duellen, den sogenannten Torneis. Die kollektive Weisheit der Ahnen wird von der Halle der Bewahrung verwaltet, die anscheinend Daten direkt in Lyrium speichern kann.

Über den Ahnen und sogar den Königen stehen die Paragons -- Zwerge, die durch außerordentliche Verdienste einen gottähnlichen Status erreicht haben. Die großen Statuen in der Halle, die Besucher von der Oberfläche als Erstes von Orzammar zu sehen bekommen, stellen die Paragons dar.

-- Aus Auf der Suche nach Wissen: Die Reisen eines Scholaren der Kirche von Bruder Genitivi

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