Siehe auch: Kodex (Dragon Age: Inquisition)

Kodexeintrag

Die große Mission: Tag 1
Ich habe die Smaragdgräber erreicht und bin auf das erste Vorkommen der Bedrohung gestoßen. Ich habe in ihrer Nähe einen Beobachtungsposten eingerichtet, der mir eine lückenlose Überwachung des Phänomens ermöglicht.

Die große Mission: Tag 2
Dieses spezielle Exemplar der Bedrohung ist weniger aktiv als jenes in Lydes. Es pulsiert lediglich mit einer Rate von 427 Malen pro Stunde. Das Geräusch desjenigen hier ist auch eher ein nagendes Brummen und weniger das fieberhafte Pfeifen des ersten in der Stadt. Soweit ich mich erinnere, hat Schwester Euphorbia es als ähnlich dem Geräusch beschrieben, das entsteht, wenn man "Luft aus einem undichten Blasebalg presst."

Die große Mission: Tag 5
Schwester Euphorbias Honigbrot ist aufgebraucht. Ich habe zwar noch Käse, verbrachte den gestrigen Tag aber dennoch mit der Suche nach etwas Essbarem. Dabei habe ich zwischen den Bäumen am Fluss eine weitere Bedrohung entdeckt, die ich nur als "stürmisch" beschreiben kann. Sie muss genauer untersucht werden. Damit die Mission ein Erfolg wird, muss ich so viel wie möglich in Erfahrung bringen.

Die große Mission: Tag 6
Die "stürmische" Bedrohung macht im Abstand von einer Stunde und fünfzehn Minuten Geräusche wie eine wütende Katze. Sie ist von vier geisterhaften Dämonen umgeben, die ich Primus, Secundus, Tertius und Dummkopf genannt habe. Die drei Erstgenannten umkreisen die Bedrohung wie patrouillierende Wachen. Dummkopf folgt ihnen zwar, hält aber häufig inne und wechselt dann die Richtung. Bisweilen wirbelt er auch herum wie ein Mann, der sich verlaufen hat und versucht, sich wieder zu orientieren.

Die große Mission: Tag 8
Ich muss vorsichtig sein. Ein Hirsch hat Dummkopfs Aufmerksamkeit erregt, der daraufhin eine ungeahnte Zielstrebigkeit an den Tag legte. Ich war beinahe stolz auf ihn. Angesichts dessen, was folgte, wich dieser Stolz allerdings rasch einer gewaltigen Bestürzung. Das Rückgrat eines Hirches sollte nicht derart leicht brechen.

Die große Mission: Tag 10
Ich habe weiter unten am Fluss eine weitere Bedrohung entdeckt. Sie scheint noch in einer Frühphase zu sein. Außerdem waren dort keine Dämonen. Ich glaube, ich weiß jetzt genug über das Verhalten der Bedrohungen, um eine von ihnen zu vernichten. Ich werde es mit der versuchen, die noch nicht ausgewachsen ist. Aber ich muss vorsichtig sein.

Ein letzter, blutbefleckter Eintrag, der in einer zittrigen Handschrift verfasst ist.

Die große Mission: Letzter Test

Ich habe seit jenem ersten Tag auf der Anhöhe so viel dazugelernt. Ich dachte, ich wüsste genug, um mit einer Bedrohung interagieren, sie berühren zu können. Es ist nicht gut verlaufen. Meine Instrumente waren nutzlos. Sie hatten keinerlei Wirkung auf die Bedrohung. Wir sind alle verloren.

Ich werde mich jetzt eine Weile ausruhen.

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