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Siehe auch: Kodex (Dragon Age: Inquisition)

Kodexeintrag

Einen Feind mit Bogen oder Armbrust zu bekämpfen, ist leicht zu erlernen, aber schwer zu meistern.

Eine Wache mit einer Armbrust muss seine Waffe nach jedem Schuss spannen. Habt Ihr nur einen derartigen Feind, geht in Deckung, gewährt ihm Anlass, seinen Schuss zu vergeuden, und greift ihn dann an, bevor er erneut schießen kann. Sind es mehrere, kommt von der Flanke, sodass Ihr nur eine Wache direkt vor Euch habt, und benutzt diese als zweiten Schild, dann kann keine andere Wache Euch in den ungeschützten Rücken schützen. Begebt Euch nicht mitten unter sie, in der Hoffnung, sie würden zögern, weil sie sich nicht gegenseitig verletzen möchten.

Ein Soldat mit einem Kurzbogen ist schon ein wenig gefährlicher. Greift ihn an wie einen Gegner mit Armbrust, aber rechnet damit, dass er wahrscheinlich erneut schießt. Nähert Euch mit erhobenem Schild, auch wenn Euch das verlangsamt. Nur wenige Soldaten sind echte Meister ihres Bogens ... wenn die übrigen vor Angst nicht ohnehin am Spannen der Waffe scheitern, schießen sie oftmals so schnell, dass der Pfeil eher an Rüstung oder Schild abprallt, statt Euch tatsächlich zu verletzen.

Nur wenige Soldaten sind so geschickt oder stark, dass sie einen Langbogen effektiv einsetzen können. Jenen solltet Ihr allerdings mit gebührendem Respekt begegnen. Gegen so einen Feind ist Deckung die einzige Verteidigung. Bewegt Euch schnell durch sein Sichtfeld, damit er Eure Bewegung ausgleichen muss. Greift nicht direkt an, außer Eure Verbündeten können ihn ablenken. Ein voll gespannter Langbogen kann auf einhundert Meter einen Pfeil durch den Plattenpanzer eines Chevaliers treiben.

Bei einem Kampf zwischen einem Bogenschützen und einem Chevalier stehen sich Geschicklichkeit und Geduld gegenüber. Wir haben zu oft Geduld - sind wir doch schwer gepanzert -, wenn es gegen leicht gepanzerte Gegner geht, die uns belästigen. Bogenschützen sind für mich genauso frustrierend wie für die meisten Chevaliers, aber dennoch ist es gut, sie zu bekämpfen, denn dadurch bleiben wir beweglich und lernen, wie man mit der Geduld des Gegners spielt.

- Auszug aus Eine Reflexion über den Gebrauch von Klingen, von Schwertmeister Massache de Jean-mien - eine Pflichtlektüre an der Academie des Chaveliers

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