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Siehe auch: Kodex (Dragon Age: Inquisition)

Kodexeintrag

Der erste Teil dieser Aufzeichnungen scheint aus Notizen hinsichtlich der Pflege unt Fütterung der Tiere auf dem Anwesen eines Lords in den Freien Marschen zu bestehen. Anschließend folgen einige Übungssätze auf Qunlat, bevor die Einträge wieder in die Gemeinsprache wechseln:

Die Bestie weist an den Gliedmaßen und ihrem Schwanz Abschürfungen auf, die vermutlich von Ketten herrühren. Obwohl sie noch immer ihre natürliche Stärke besitzt, sind ihre Muskeln durch die Gefangenschaft geschwunden. Taardathras sagt, die wollte die Bestie ursprünglich ruhigstellen, bis sie erkannte, dass die dafür erforderliche Menge an Beruhigungsmitteln ihr Gift derart schwächte, dass es für die Herstellung des Gaatlok nicht mehr zu gebrauchen war. Sie meinte außerdem, dass die Bestie durch Feuer unter Kontrolle gehalten werden konnte während sie die erhitzten Platten in einem Zustand behaglicher Schläfrigkeit hielten.

Taardathras ist nicht so gut darin, ihre wahren Ansichten zu verbergen, wie sie denkt. Ihr gefällt nicht, wie wir mit der Bestie verfahren. Sie nennt sie "Ataashi", was so etwas wie "Großes Ding" bedeutet, und wiederholt immer wieder dieselben Weisheiten des Qun, wenn sie das Gift extrahiert.

Ich teile ihre Ansichten. Ich hab viel zu oft miterlebt, wie unter den höhnischen Anweisungen meines Lords unschuldigen Tieren Leid zugefügt wurde. Die Bestie, der Ataashi, verdient etwas Besseres als die Eisenstangen und Nadeln, die wir verwenden, um das Gift aus ihrer Drüse zu gewinnen.

Taardathras sagt, ich würde womöglich im Winterpalast gebraucht. Während man Elfen dort infolge der Angriffe von Fen'harels Helfer vermutlich mit Misstrauen begegnet, könnte eine menschliche Frau unter den Bediensteten weiterhin unbemerkt bleiben. Taardathras zufolge müsste ich wahrscheinlich weiteres Gaatlok in anderen Behältern hineinschmuggeln. Sie sagt, es könnte gefährlich sein, weshalb mich die Meisten für tot halten werden, falls ich nicht wieder zurückkehre.

Wie gesagt: Taardathras ist nicht so gut darin, ihre wahren Ansichten zu verbergen, wie sie denkt.

Aber sie hat recht. Für so etwas habe ich mich dem Qun nicht angeschlossen.

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