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Siehe auch: Kodex (Dragon Age: Inquisition)

Kodexeintrag

Traumsanftes Licht, vom Nichts berührt, erlischt.
Ihre Körper bewahren Erinnerungen, ihre Lippen
schweigen, statt zu sprechen. Bevor der Morgen
graut, entschlüpft sie schlafenden Fingern,
hinein in den Tag, an dem abgewandte Augen
den anderen nicht suchen dürfen. Eidgeschworen
auf den Löwen sind die beiden hier getrennt.
Allein die fahle Sichel bezeugt das Ende
verwehrter Liebe und geborener Geheimnisse,
und endlich sprechen ihre Lippen die Worte.

- Aus "Ameridan und die Magierin", Verfasser unbekannt

Diese allzu romantische Schilderung geheimer Treffen zwischen einer Magierin und ihrem Liebsten wurde irgendwann im Göttlichen Zeitalter verfasst. Obwohl das Werk vermutlich erst nach Ameridans Verschwinden entstand, hieß es zur damaligen Zeit, es sei von Geschichten und Gerüchten über die "Magiergeliebte" des einstigen Inquisitors inspiriert. Diese Annahme wurde jedoch im zweiten Zeitalter von den meisten Scholaren der Kirche verworfen, da sie zu dem Schluss gekommen waren, dass sich das Gedicht nicht auf Ameridan, sondern auf einen gänzlich anderen Mann bezog. Diese Scholaren vertraten die Auffassung, der Titel sei erst später hinzugefügt worden, um den letzten Inquisitor in Verruf zu bringen. Folgerichtig wurde das Gedicht später auch als "fragwürdig" eingestuft und einer Liste verbotener Werke hinzugefügt.

- Aus Eine Untersuchung verbotener Texte, Autor unbekannt

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