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„Der Erbauer lächelt traurig auf seine Grauen Wächter. Wie die Kirche sagt, ist kein Opfer größer als ihres.“


Die Grauen Wächter sind ein Orden, der zum Schutz vor der Dunklen Brut gegründet wurde und bereits mehrfach und stets erfolgreich gegen die Plage gekämpft hat. Nur die besten und gefürchtetsten Krieger treten den Grauen Wächtern bei, jeder von ihnen bereit alles zu opfern, um die stetig drohende Dunkelheit zu besiegen. Sie sind Legenden und bereit für die Schlacht, sollte die Verderbnis erneut ausbrechen.

Allgemeines

Das Hauptquartier der Grauen Wächter liegt in Anderfels: Die Festung Weisshaupt. Jahrzehnte des Friedens führten dazu, dass die Grauen Wächter fast vergessen wurden, aber sie blieben wachsam. Einst waren die Grauen Wächter eine große, prächtige Gemeinschaft, die auf Greifen durch die Lüfte zog. Sie wurden vom Volke respektiert und stets mit Essen, Ausrüstung und neuen Rekruten versorgt. Die letzte Verderbnis ist nun 400 Jahre her und viele halten die Grauen Wächter für irrelevant und überflüssig. Die Zahl der Grauen Wächter sank, bis es fast keine mehr gab und obwohl man sie nur noch für ein Relikt aus vergangenen Zeiten hält, trainieren die Wenigen von ihnen hart, um für eine erneute Plage bereit zu sein. Es gibt 9:30 ungefähr zwei Dutzend Graue Wächter in Ferelden, die von Duncan angeführt werden.

Rekrutierung

Sollte einem Grauen Wächter ein vielversprechendes Individuum auffallen, so kann er ihm die Möglichkeit ein Wächterrekrut zu werden anbieten. Nur die besten erhaschen das Auge eines Wächters und nur die wenigsten treten dem Orden aus freiem Stücken bei.

Sobald aber ein Rekrut den Wächtern beitritt, ist sein altes Leben vorbei. Sollte der Rekrut Straftaten begangen haben, ist die Rekrutierung das Ende der Strafverfolgung, da die Rekrutierung jegliche Bande zum alten Leben des Rekruten bricht. Jedoch ist es Wächtern gestattet, den Kontakt zur eigenen Familie aufrechtzuerhalten. Ein kaum erwähntes Detail ist, das das Leben des Rekruten nach der Rekrutierung im Grunde von da den Wächtern gehört.

Dem Rekruten wird dabei die Details bezüglich des Beitrittsrituals verschwiegen, da es tödlich sein kann. Damit will man vermeiden, dass ein Rekrut sich vorzeitig zurückzieht.

Konskriptionsrecht

In besonders heiklen Situationen und/oder bei äußerst vielversprechenden Kandidaten kann ein Grauer Wächter das sogenannte Konskriptionsrecht in Kraft setzen. Das bedeutet, dass der Orden Anspruch auf eine beliebige Person erheben kann, selbst wenn diese eben zum Tode verurteilt worden ist oder gerade den Thron eines Landes innehat. Wurde das Konskriptionsrecht ausgesprochen, wird jeder weitere Anspruch auf diese Person für null und nichtig erklärt.


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Dragon Age: Origins.


Am Ende der Herkunftsgeschichte in Dragon Age: Origins wird der Protagonist rekrutiert. In manchen Fällen spricht der Wächter-Kommandant Duncan das Konskriptionsrecht aus.



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Dragon Age: Origins - Awakening.


In Dragon Age: Origins - Awakening besteht die Möglichkeit, das Konskriptionsrecht selbst auszusprechen.


Das Beitrittsritual

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Um ein Grauer Wächter zu werden ist es notwendig, in einem geheimgehaltenen Ritual Blut von der Dunklen Brut zu trinken. Allerdings handelt es sich um speziell verarbeitetes. So wird das Blut mit Hilfe von Magiern mit Lyrium angereichert und hinzu kommt ein einzelner Tropfen Blut eines Erzdämons. Meist wird hierfür ein besonderer Beitrittskelch als Trinkgefäß genutzt.

Da das Blut der Dunklen Brut hochgiftig ist, überleben nur wenige den Beitritt. Meistens verlieren die Personen, die das Blut getrunken haben, das Bewusstsein. Jene, die überleben, sind lediglich für eine kurze Zeit besinnungslos und haben bereits die ersten Visionen. Dies schaffen nur die Wenigsten, was einer der Gründe ist, warum die Grauen Wächter so gering in der Zahl sind. Die weniger glücklichen sind dabei gestorben. Es kann aber auch vorkommen, dass man auch einen wesentlich qualvolleren Tod erleidet. Diese Bedauernswerten scheinen nach Verzehr des Blutes unter starken Qualen zu ersticken.

Um jene zu ehren, die beim Trinken des Blutes verstorben sind, gilt man bereits als Grauer Wächter, sobald man vom Blut getrunken hat. Details über das Ritual selbst werden von den Grauen Wächtern strikt geheim gehalten. Anwärter, die aus Angst den Beitritt verweigern, werden daraufhin von den anwesenden Grauen Wächtern getötet, da der Beitritt geheim bleiben muss.

Für gewöhnlich leitet ein Grauer Wächter das Ritual und weiß, wie der Trank zubereitet wird. Es gibt aber auch Fälle, wo dies ein gewöhnlicher Krieger übernimmt, so z.B. Truchsess Varel in Vigils Wacht.

Die Folgen des Beitrittsrituals

Nach dem Ritual erlangt der Rekrut die Fähigkeit, den Auswirkungen der Verderbnis zu widerstehen und kann fortan die Präsenz der Dunklen Brut spüren. Die scheinbare Immunisierung gegen die Verderbtheit ist in Wahrheit allerdings ein langsamer, sich über Jahrzehnte hinziehender Verfall, bis zum unausweichlichen Tod. Nach dem überlebten Beitrittsritual hat ein Wächter noch ungefähr 30 Jahre zu leben (wenn er nicht schon vorher im immerwährenden Kampf gegen die Dunkle Brut getötet wird). Beängstigend für die Wächter kann es sein, sollte es zu einer Verderbnis zu ihren Lebzeiten kommen, dass sie auch das dunkle lockende Flüstern des Erzdämons hören können. Mit zunehmendem Alter können manche sogar seine Worte ein klein wenig verstehen. Alpträume und Visionen, speziell in der ersten Zeit nach dem Beitritt sind genauso typisch für einen Grauen Wächter wie die Zunahme des Appetits.

Wächter, die sich dem Ende ihres Lebens nähern, beginnen stärkere Alpträume zu entwickeln. Dies ist für gewöhnlich das Zeichen dafür, dass die Verderbtheit in ihrem Körper die Überhand gewonnen hat und wird der Ruf genannt. Sieht der Wächter dem Tod entgegen, bricht er für gewöhnlich in die Tiefen Wege auf, um in einem glorreichen letzten Kampf zu fallen.

Das Beitrittsritual kann allerdings auch - für gewisse Zeit - lebensrettend sein. Sollte sich jemand an der Verderbnis infiziert haben, so vermag dieses Ritual den schnellen Tod abzuwenden. Allerdings muss diese Person den Wächtern geeignet erscheinen, aus Mildtätigkeit wird dieses Ritual nicht durchgeführt.


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Dragon Age II.


Unter bestimmten Umständen kann es dazu kommen, dass Hawkes Schwester/Bruder Bethany bzw. Carver auf diese Weise zum Grauen Wächter wird.


Beteiligung

Dragon Age: Origins


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Dragon Age: Origins.


Als in Ferelden sich zeigte das eine neue Verderbnis bevorsteht, mobilisieren die Wächter Fereldens unter Führung von Duncan sich und schauen sich nach neuen Rekruten um. Mit Willigung von Cailan Theirin machten sich die Grauen Wächter aus Orlais und orlesianische Soldaten zur Unterstützung gegen die Verderbnis auf nach Ferelden, zum Zeitpunkt der Schlacht um Ostagar haben sie aber noch nicht die Grenze erreicht.

In der Hoffnung die Verderbnis aufzuhalten bevor sie weiter in Ferelden vordringt, sammelt König Cailan Verbündete, unter ihnen die Wächter, an den Ruinen von Ostagar. Als aber während der Schlacht Loghain Mac Tir sich nicht an den Schlachtplan hält, verkommt die Schlacht zu einem Gemetzel in dem die Wächter Fereldens mit Ausnahme von zwei Mitgliedern ausgelöscht werden.

Loghain erklärt sich zum Regenten und behauptet das die Wächter gegen Ferelden integrieren wollten, und schiebt ihnen somit seine Schuld an der Niederlage in Schuhe. Die Wächter aus Orlais und ihre Unterstützter sitzen zu ihrer Überraschung an der Grenze Fereldens fest, da Loghain die Einreise von Wächtern verboten hat. Um herauszufinden was los ist, schicken die Wächter aus Orlais Riordan über die Grenze, da er aus Ferelden stammt.

Die verbliebenden beiden Wächter Fereldens machen sich daran abgeschnitten von ihrem Orden eine Armee gegen die Verderbnis aufzustellen und Loghain politisch kaltzustellen. Nach einem Jahr ist dies gelungen, und als sich Urthemiel an der Oberfläche zeigt, marschieren die Truppen der Wächter und ihrer Alliierten nach Denerim wo sie die Fünfte Verderbnis mit einer Schlacht beenden. In den Folgen der Verderbnis wird das Arltum Amaranthine das dem Verräter Rendon Howe gehörte durch die fereldische Monarchie in die Obhut der Grauen Wächter übertragen.


Dragon Age: Origins - Awakening


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Dragon Age: Origins - Awakening.


Durch ihre Präsenz in Amaranthine werden die Wächter in den Bürgerkrieg der Dunklen Brut zwischen der Mutter und dem Architekten hineingezogen. Während die Wächter aus Orlais in Vigils Wacht auf den neuen Kommandanten der Wächter Fereldens warten, werden sie von organisierter Dunklen Brut angegriffen, wobei die Wächter aus Orlais entweder getötet oder vermisst werden.

Der Kommandant beginnt daraufhin den Orden wiederaufzubauen, wobei die Dunkle Brut ihn schließlich zum Handeln zwingt als die Mutter sowohl Vigils Wacht als auch die Stadt Amaranthine angreift. Dem Kommandanten gelingt es die Mutter, und eventuell den Architekt zu beseitigen, woraufhin die Dunkle Brut sich wieder in die Tiefen Wege zurückzieht. Da die Dunkle Brut nun wieder aus den Augen der Öffentlichkeit verschwindet, kehren die Wächter in die Schatten zurück um ihre Wacht fortzusetzten.


Dragon Age II


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Dragon Age II.


Begleitet Bethany/Carver Hawke 9:31 bei der Expedition in die Tiefen Wege, wird Hawkes Geschwister mit der Verderbnis infiziert. Ist Anders dabei, schlägt er vor Bethany/Carver zu den Wächtern zu bringen, die sich in der Nähe aufhalten. Geht Hawke darauf ein, akzeptiert Stroud das Hawkes Geschwister als Wächter-Rekrut mitgenommen wird. Erst Monate später erfährt Hawke, das Bethany/ Carver überlebt hat.

Als die Qunari 9:34 einen Angriff auf Kirkwall starten, hält sich eine kleine Gruppe Wächter in der Stadt auf. Da die Wächter sich aber nicht in politische Angelegenheiten einmischen dürfen, verlassen die Grauen Wächter die angegriffene Stadt. Warum sie aber in Kirkwall sind, bleibt unbekannt.

9:37 schicken die Wächter auf direkten Befehl des Ersten Wächters eine Expedition zum Urtümlichen Thaig. Gehört Nathaniel zum Orden, wird die Expedition von der Dunkler Brut überrannt, wobei es nach Hilfe durch den Champion von Kirkwall die wenige Überlebenden es schaffen zu entkommen.

Das Vermächtnis

In der Zeit nach der Ersten Verderbnis fanden die Wächter eine intelligente Kreatur der Dunklen Brut die sich selbst Corypheus nannte. In der Hoffnung seine Fähigkeiten gegen die Dunkle Brut zu nutzten, nahm der Orden ihn gefangen, und sperrte ihn in ein extra für ihn erbautes Gefängnis im Vimmark-Gebirge. Um Corypheus einzusperren nutzten sie ein Artefakt das als Schlüssel bekannt ist, zusammen mit Blutmagie. Als die Wächter aber feststellten, das alle Mitglieder des Ordens von Corypheus manipuliert werden konnten, entschieden sie die Kreatur auf ewig einzusperren.

In der Zeit nach der Fünften Verderbnis ist Corypheus immer noch versiegelt, aber es ist ihm gelungen Janeka die Behauptung zu vermitteln, das sie ihn kontrollieren könnte, so er befreit werden würde. Da Hawkes Vater Malcom der letzte war der die Siegel des Gefängnis erneuerte, beauftragt Janeka einen Karta-Klan unter Führung von Rhatigan Hawke zum Gefängnis zu bringen. Als Hawke dem nachgeht, kommt er zum Gefängnis, wo der ehemalige Wächter-Kommandanten Larius empfiehlt Corypheus zu töten. Letzlich gelingt es Hawke Corypheus zu befreien, und ihn zu töten, da sowohl Janeka als auch Larius erkennen das Corypheus sterben muss.


Dragon Age: Inquisition


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Dragon Age: Inquisition.


9:41, nach den Erscheinen der Bresche verschwinden die Wächter aus Orlais und Ferelden unbegründet. Die Inquisition findet heraus, das die Wächter mit den Venatori zusammenarbeiten. Offiziell werden die Blutmagierituale Dämonen gebunden, damit die Wächter mit der daraus entstandenen Dämonenarmee die verbliebenden Alten Götter töten können bevor sie verdorben werden, womit die Gefahr durch künftige Angriffe einer Horde der Dunklen unter Führung einer Erzdämons gebannt wäre.

In Wahrheit sollen die Dämonen aber als Verstärkung der Armee von Corypheus dienen und die Wächter werden für diesen Zweck benutzt und belogen. Um zu verhindern das die Dämonenarmee zu stark wird, greift die Inquisition die Wächter in Festung Adamant an, wo Kommandantin Clarel de Chanson das falsche Spiel des Venatori-Magisters Livius Erimond durschaut. Letztlich muss der Inquisitor entscheiden ob die Wächter trotz ihrer Fehler der Inquisition helfen sollen die Ordnung wiederherzustellen, oder sie aus Ferelden und Orlais verbannt.

Unabhängig von der Entscheidung in Adamant dienen weiterhin versklavte Wächter in Corypheus Armee. Diese kämpfen schließlich während der Schlacht um die Arbor-Wildnis, wo sich zeigt das Corypheus bewusst Graue Wächter als seine Leibgarde nutzt. Denn sollte er sterben, kann er die verdorbene Körper der Wächter nutzten um wiedergeboren zu werden. Es ist anzunehmen, das die versklavten Wächter die Schlacht nicht überleben.


Bekannte Festungen

  • Anderfels
    • Weisshaupt - Hauptquartier der Grauen Wächter in ganz Thedas, und Sitz des Ersten Wächters
  • Ferelden
    • Soldatengipfel - Ehemaliges Hauptquartier in Ferelden bis zur Rebellion unter der Führung von Sophia Dryden.
    • Vigils Wacht - Nach der fünften Verderbnis den Grauen Wächter zugesprochen. Früher Familienbesitz der Howes.
  • Die Freien Marschen
    • Ansburg
    • Gefängnis der Grauen Wächter - Geheimes Gefängnis der Grauen Wächter

Bekannte Graue Wächter

Wächter-Rekruten

Epilog

Awakening


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Dragon Age: Origins - Awakening.


Rettet der Wächter-Kommandant die Stadt Amaranthine, erfreuen sich die Wächter seit Generationen wieder großer Beliebtheit. Als klar wird, welch große Schäden Vigils Wacht beim Angriff der Mutter erlitten hat, spenden die Adeligen Fereldens, um sich dem Orden erkenntlich zu zeigen.

Rettet der Kommandant Vigils Wacht, werden die Wächter wegen der Zerstörung der Stadt Amaranthine gefürchtet und verachtet. Für die Wächter hingegen ist dieser Sieg einer der famosesten und beeindruckendsten Siege aller Zeiten.


Inquisition


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Dragon Age: Inquisition.


Durften die Wächter bleiben, halfen sie der Inquisition beim Wiederaufbau der zerstörten Lande. Als den Wächtern klar wurde, dass die Zeit für Veränderungen gekommen war, verließen sie den Schatten und wurden öfters in der Öffentlichkeit gesehen. In Folge gab es Gerüchte, dass die Wächter im Süden ihre Verbindung zu den anderen Wächtern getrennt hätten.

Wurden die Wächter verbannt, zogen sich die überlebenden Mitglieder des Ordens nach Weisshaupt zurück, und Gerüchten zufolge entbrannte daraufhin ein Kampf um die Führung des Ordens. Überlebte der Wächter-Verbündete, führte er eine Rebellion an, mit dem Ziel die Wächter zu verändern.


Galerie

Kodexeinträge

Die erste Verderbnis: Kapitel 4 Die erste Verderbnis: Kapitel 4
Die Grauen Wächter Die Grauen Wächter
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