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Gesindeviertel sind Gebiete und Stadtteile, in denen Elfen, die unter Menschen geboren wurden, sogenannte Stadtelfen, leben.

HintergrundBearbeiten

Gesindeviertel wurden auf Geheiß der Göttlichen Renata erschaffen, nachdem die Elfen im Erhabenen Marsch besiegt und unterjocht wurden. Viele Elfen gelangten seitdem in Sklaverei, wohl aus diesem Umstand leitet sich der Begriff "Gesindeviertel" ab.

Leben und KulturBearbeiten

Gesindeviertel stellen eine Möglichkeit dar, jene Elfen in menschlichen Gebieten zu integrieren, die sich damit einverstanden erklärt haben, nach menschlichen Gesetzen zu leben und zu handeln. Jedoch werden sie kaum außerhalb dieses Stadtviertels toleriert und von den Elfen wird verlangt, dass sie unter ihresgleichen bleiben. Ein Elf, der sich nach draußen wagt, wird zumeist Opfer von Beschimpfungen und Gewalt. Umgekehrt verteidigen sie ihr Gebiet, und nicht selten wird ein Mensch, der sich in ein Gesindeviertel verirrt, von den Elfen verjagt.

Wenige der adeligen Menschen, die über ihre Städte herrschen, zeigen Interesse an den Lebensumständen für die Elfen in den Gesindevierteln. Diese sind meist zu ghettoähnlichen Stadtteilen verkommen, ihre Bewohner leben im Elend und Armut.

Obwohl das Leben im Gesindeviertel hart aussehen mag, sind die Stadtelfen ein unterdrücktes, aber auch lebendiges Volk. Die Gesindeviertel halten nicht nur die Elfen drinnen, sondern auch unerwünschte Besucher draußen. Tatsächlich können Elfen in Ferelden noch stolz auf ihre Freiheiten sein im Vergleich zu Elfen in anderen Nationen so zum Beispiel Orlais. Im Gesindeviertel von Val Royeaux, so erzählt man sich, reicht bis zum Mittag kein Sonnenlicht an den Vhenadahl und die Wände sind so hoch, dass es so aussieht, als wären die Elfen nicht einmal würdig den Rest der Stadt zu sehen. Sogar innerhalb der Länder sind einige Gesindeviertel strenger als andere. Durch Bestechungen ist es den Elfen manchmal möglich in ein anderes Gesindeviertel zu gehen um dort zum Beispiel zu heiraten. Manche flüchten und versuchen, die Dalish, die letzten freien Elfen, zu finden.

Dennoch ist es kein idyllisches Leben in den Gesindevierteln: Nachts herrscht eine Ausgangssperre und das Gesindeviertel abzuriegeln steht den Autoritäten der Stadt jederzeit frei. Auch ist es so, dass Verbrechen gegen Elfen oft ignoriert werden. Und wenn man einen Menschen tötet um einen Elfen zu retten, verstößt man gegen das Gesetz des Königs.

Kulturelle WurzelnBearbeiten

Elfen, die in Gesindevierteln geboren und aufgewachsen sind, haben oft den Zugang zu ihren Wurzeln verloren. Diejenigen, die noch davon wissen, versuchen dieses in dem Stadtteil am Leben zu erhalten und zu integrieren, so kann man z.B. einen Vhenadahl (Baum des Volkes) an einer zentralen Stelle finden; einen mächtigen Baum, der von ihnen verehrt und hübsch dekoriert wird. In besonders elenden Gesindevierteln waren die Elfen mitunter gezwungen ihren Vhenadahl wegen Feuerholz zu fällen. Auch existiert in den Gesindeviertel ein Ältester, einer der die Tradition des ursprünglichen Hahren fortführt und als Sprecher der Stadtelfen fungiert.

Bekannte GesindeviertelBearbeiten

QuestsBearbeiten

Dragon Age: Origins

Dragon Age II

Siehe auchBearbeiten

Ico codex entry Kodexeintrag: Die Stadtelfen
Ico codex entry Kodexeintrag: Die Kultur der Gesindeviertel

GalerieBearbeiten

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