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Character-ChanterDevons

Kantor Devons, eine Miglied einer Gruppe der Kirche, die nur in den Versen des Gesanges sprechen.


Andraste war die Prophetin und (angeblich) die Braut des Erbauers. Die Kirche lehrt, dass die Menschen sich durch die Anbetung der Alten Götter von ihrem wahren Schöpfer abwandten und der Erbauer daraufhin der Welt den Rücken zukehrte. Als Andraste jedoch zu den Göttern sang und sie darum bat, ihrem Volk, das in Tevinter versklavt war, zu helfen, erreichte ihre Stimme Ihn. Er war so gefesselt, dass Er ihr einen Platz an seiner Seite anbot, um mit ihm gemeinsam über die Schöpfung zu regieren. Ihre Predigten bilden den Gesang des Lichts.

Lobgesang der Andraste Bearbeiten

Ihre Tore für immer verschlossen.
Der Himmel mit Stille erfüllt,
Da wusste ich es,
Und die Scham kam über mich.
-Andraste 1:11
Wer sich dir entgegenstellt,
soll des Himmels Zorn spüren.
Felder und Wälder werden brennen,
das Meer wird sich erheben und sie verschlucken.
Der Wind wird ihre Nationen tilgen vom Angesicht der Erde,
Blitze werden vom Himmel einschlagen,
und sie werden ihre falschen Götter anrufen
und nichts als Stille finden.
-Andraste 7:19
Hier wartet der Abgrund, der Quell aller Seelen.
Aus diesen smaragdenen Wassern erhebt sich neues Leben.
Komm zu mir, mein Kind, und ich werde dich in meine Arme schließen.
In meinen Armen wartet die Ewigkeit.
-Andraste 14:11


Lobgesang des Segens Bearbeiten

Gesegnet seien die, die dem Verruchten und Gottlosen entgegentreten und nicht weichen.
Gesegnet seien die Hüter des Friedens,
die Kämpfer für die Gerechtigkeit.
-Segen 4:10
Gesegnet seien die Rechtschaffenen, die Lichter im Schatten.
In ihrem Blut ist der Wille des Erbauers niedergeschrieben.
-Segen 4:11


Und als die schwarzen Wolken über sie kamen,
sahen sie die Folgen des Hochmuts und verzweifelten.
-Segen 7:10
Das Werk von Mann und Frau,
erschaffen durch ihre eigene Vermessenheit.
Die Trauer über eine unerträgliche Verderbtheit.
-Segen 7:11


Lobgesang der Gelehrsamkeit Bearbeiten

Die ersten der Kinder des Erbauers sahen durch den Schleier
Und wurden eifersüchtig auf das Leben
Sie konnten nicht fühlen, nicht berühren.
In der schwärzesten Missgunst wurden die Dämonen geboren.
-Gelehrsamkeit 2:1



Lobgesang der Totenklage Bearbeiten

Category Lore

Die Goldene Stadt des Erbauers, von der die Kirche behauptet, sie wäre von den Tevinter Magiern verdorben, die die ersten der Dunklen Brut wurden.

Aus den Wassern des Nichts hast du die Welt geschaffen.
Und so fließend das Nichts war, so unveränderlich war die Welt.
-Totenklage 1:4
Es gab kein Wort für Himmel oder Erde, Meer oder Luft.
Es gab nur das Schweigen.
Dann erklang die Stimme des Erbauers,
sprach das erste Wort,
und sein Wort wurde alles, was sein würde:
Traum und Idee, Hoffnung und Furcht,
unendliche Möglichkeiten.
Darauf schuf er seine Erstgeborenen,
und er sprach zu ihnen:
Ich forme euch nach meinem Bilde
und gebe euch die Herrschaft über alles, was ist.
Nach eurem Willen
wird alles sich richten.
-Totenklage 5:1
In der Mitte des Himmels sodann erschuf er
eine Stadt mit goldenen Türmen,
gepflasterten Straßen voller Musik
und Fahnen, die ohne Wind flatterten.
Dort saß er und wartete auf die Wunder,
die seine Kinder erschaffen würden.
-Totenklage 5:2
Die Kinder des Erbauers versammelten sich vor seinem goldenen Thron
und sangen Lobeshymnen ohne Unterlass.
Doch ihre Lieder waren die Lieder der Pflastersteine.
Ihr goldener Lichtschein war nur gespiegelt von des Erbauers Thron.
Sie schwangen Fahnen, die von selbst flatterten.
-Totenklage 5:3
Und die Stimme des Erbauers erschütterte das Nichts und sprach:
Nach meinem Bilde schuf ich meine Erstgeborenen.
Ihr bekamt die Herrschaft über alles, was ist.
Nach eurem Willen richtet sich alles.
Dennoch geschieht nichts.
Das Reich, das ich euch überlassen,
ist ohne Form, verändert sich ständig.
-Totenklage 5:4
Und er erkannte, dass sein Werk fehlerhaft war.
Also wandte sich der Erbauer von seinen Erstgeborenen ab
und entnahm dem Nicht ein Stück lebenden Fleisches,
das er entfernt von den Geistern platzierte, und er sprach:
Hiermit bestimme ich Gegensätzlichkeit in allem:
für die Erde der Himmel
für den Winter der Sommer,
für die Dunkelheit das Licht.
Mein Wille allein schafft Gleichgewicht
und gibt der Welt neues Leben.
-Totenklage 5:5
Damit war sie nicht länger ohne Form, sich ständig verändernd,
sondern starr und fest,
mit Wörtern für Himmel und Erde, Meer und Luft.
Als letztes schuf der Erbauer
in der lebendigen Welt den Menschen.
Unveränderlich wie die Erde,
mit Seelen aus Träumen und Ideen,
Hoffnung und Furcht, unendliche Möglichkeiten.
-Totenklage 5:6
Dann sprach der Erbauer:
Dir, meinem Zweitgeborenen, gebe ich dieses Geschenk:
Es möge brennen in deinem Herzen
eine unlöschbare Flamme,
die alles verschlingt und niemals satt ist.
Aus dem Nichts habe ich dich erschaffen,
und ins Nichts sollst du zurückkehren
jede Nacht im Traum,
auf dass du mich nie vergessen sollst.
-Totenklage 5:7
Dann versiegelte der Erbauer die Tore der Goldenen Stadt,
und dort saß er und wartete auf die Wunder,
die seine Kinder erschaffen würden.
-Totenklage 5:8
Jene, die gestürzt wurden,
die Dämonen, die Götter sein wollten,
begannen, aus ihren Grüften in der Erde zu den Menschen zu flüstern.
Und die Menschen Tevinters hörten sie
und errichteten den angeblichen Göttern erneut Altäre,
woraufhin das gedämpfte Flüstern ihnen die Geheimnisse finsterster Magie verriet.
-Totenklage 5:11
Trotz all ihrer Macht, all ihrer Triumphe
waren die Magier-Lords von Tevinter doch Menschen und dem Tode geweiht.
Dann flüsterte eine Stimme in ihnen:
Wollt ihr eure Macht wirklich der Zeit anheimgeben, wie die Tiere auf dem Felde?
Ihr seid die Herren der Welt!
Geht und beansprucht den leeren Thron
im Himmel für euch und werdet Götter!
-Totenklage 8:1
Im Geheimen wirkten sie Zauber um Zauber
mit all ihrer Macht und Eitelkeit.
Sie wandten sich gegen den Schleier,
bis er ihnen schließlich Platz machte.
-Totenklage 8:2
Über ihnen ein Fluss aus Licht,
vor ihnen wartete der Thron des Himmels,
zu ihren Füßen die Spuren des Erbauers,
und um sie herum das Echo einer enormen Stille.
-Totenklage 8:3
Doch als sie nur einen Schritt wagten
in Richtung des leeren Throns,
rief eine gewaltige Stimme
und erschütterte das Fundament
von Himmel und Erde:
-Totenklage 8:4
Itzo wird die Goldene Stadt schwarz
mit jedem Schritt in meine Halle.
Bewundert ihre Perfektion, denn sie schwindet!
Ihr habt Sünde in den Himmel getragen
und Verderben über die Welt gebracht.
-Totenklage 8:5
Mit Macht wurden sie zurückgeworfen,
denn kein sterblicher Körper darf beschreiten
das Reich der Träume, und gezeichnet ob ihrer Untat:
die Körper so entstellt,
dass niemand sie mehr ansehen sollte
und Menschen in ihnen erkennen.
-Totenklage 8:6
Tief in die Erde flohen sie,
weg vom Licht.
In ewiger Dunkelheit suchten sie jene,
die sie aufgestachelt hatten,
bis sie ihn schließlich fanden,
ihren Gott, der sie verraten hatte:
den schlafenden Drachen Dumat.
Ihre Verderbtheit setzte dem falschen Gott zu,
und der Flüsterer erwachte schließlich,
voller Schmerz und Angst, und führte sie an,
zu verwüsten alle Länder der Welt:
die erste Verderbnis.
-Totenklage 8:7
Diejenigen, die erobern wollten
den Himmel mit Gewalt, zerstörten ihn.
Was golden und rein war, wurde schwarz.
Die einstigen Magier-Lords, die Klügsten ihrer Zeit,
waren nicht länger Menschen, sondern Monster.

-Totenklage 12:1

Dieser Vers erzählt die Geschichte über die Erschaffung des Nichts, der sterblichen Welt und der Goldenen Stadt, sowie der Ersten Verderbnis.


Lobgesang des Übergangs Bearbeiten

Diese Wahrheiten hat der Erbauer mir offenbart:
Ebenso, wie es nur eine Welt, ein Leben und einen Tod gibt,
so gibt es nur einen Gott, und Er ist unser Erbauer.
Diejenigen, die ihre Liebe
falschen Göttern schenken, sind Sünder.
-Übergang 1:1
Magie soll dem Menschen dienen und ihn niemals beherrschen.
Finster und verrucht sind diejenigen, die Seine Gabe genommen
und sie gegen Seine Kinder gewandt haben.
Sie sollen heißen Maleficar, die Verfluchten,
und weder in dieser noch in der nächsten Welt Ruhe finden.
-Übergang 1:2
Alle Menschen sind das Werk des Erbauers,
vom niedersten Sklaven bis hin zum höchsten König.
Diejenigen, die Seinen Kindern grundlos Schaden zufügen,
werden vom Erbauer gehasst und verflucht.
-Übergang 1:3
Diejenigen, die falsches Zeugnis ablegen
und andere hintergehen, sollen wissen:
Es gibt nur eine Wahrheit.
Unser Erbauer weiß alles,
und er wird über ihre Lügen richten.
-Übergang 1:4
Alles auf dieser Welt ist endlich.
Was der eine bekommt, geht einem anderen verloren.
Wer seine Brüder und Schwestern bestiehlt,
fügt ihrem Leben und ihrem Seelenfrieden Schaden zu.
Unser Erbauer beobachtet das mit schwerem Herzen.
-Übergang 1:5
Viele Sünder wandern umher
und fürchten, dass sie auf ewig verloren sind,
doch wer glaubt und bereut,
ungerührt von der Finsternis der Welt,
wer weder prahlt noch Häme zeigt angesichts des Unglücks der Schwachen,
sondern sich erfreut an des Erbauers Gesetz und Schöpfung, dem wird
der Segen des Erbauers Frieden bringen.
Das Licht wird ihn sicher über die Wege dieser Welt bis in die nächste leiten.
Denn für den, der dem Erbauer vertraut, wird Feuer zu Wasser.
So wie die Motte das Licht sieht und der Flamme zustrebt,
sieht er das Feuer und strebt dem Lichte zu.
Der Schleier bedeutet dann nicht Unklarheit,
und es gibt keine Angst vor dem Tode mehr,
denn der Erbauer wird Lichtsignal und Schild sein, Fundament und Schwert.
-Übergang 10:1
O Erbauer, erhöre mein Flehen:
Führe mich durch die finsterste Nacht,
wappne mein Herz gegen die Verlockungen der Verruchten,
lass mich an den wärmsten Plätzen Ruhe finden.
-Übergang 12:1
O mein Schöpfer, siehe mich knien:
Denn ich gehe nur, wohin du mich schickst,
bleibe nur an Orten, die du gesegnet hast,
singe nur die Worte, die du mir in den Mund legst.
-Übergang 12:2
Erbauer, erkenne mein Herz,
erlöse mich von einem Leben voller Leid,
erhebe mich aus einer Welt des Schmerzes,
Erachte mich deiner unendlichen Gnade als würdig.
-Übergang 12:3
Mein Schöpfer, urteile über mich:
Bade mich im Licht deiner Gnade,
tauche mich in Feuer, auf dass ich gereinigt werde,
sag mir, dass mein Gesang dein Wohlwollen fand.
-Übergang 12:4
O Erbauer, erhöre mein Flehen:
Nimm mich im Tode an deiner Seite auf,
lass mich eins werden mit deiner Herrlichkeit,
und lass der Welt abermals deine Gunst zuteil werden.
-Übergang 12:5
Denn du bist das Feuer im Herzen der Welt,
und du allein spendest mit Trost.
-Übergang 12:6
Böse und verderbt seid ihr,
die ihr genommen habt mein Geschenk
und es verwendet gegen meine Kinder.
-Übergang 18:10

Auf diesem Vers gründete die Kirche die Zirkel der Magi, um die Magier vor der Blutmagie zu bewahren.


Lobgesang der Prüfungen Bearbeiten

Cullen betend in der Kapelle der Himmelsfeste

Cullen betend in der Kapelle der Himmelsfeste

Wenngleich vor mir nur Dunkelheit liegt, wird das Licht des Erbauers mich leiten.
Ich werde nicht verlassen auf den gewundenen Wegen des Jenseits wandern.
Denn es gibt keine Dunkelheit im Lichte des Erbauers.
Und keine seiner Schöpfungen wird je verloren gehen.
-Prüfungen 1:14

Gesang von Maferath Bearbeiten

Die Bosheit fraß alles auf was gut war, freundlich und liebevoll bis nichts mehr übrig war, doch die Bosheit selbst kroch in meinem Herzen wie ein großer Wurm.
Und in meiner dunkelsten Stunde wandte ich mich von Ihr ab und schwor das ich Sie zerstören würde.
In dem Moment Ihres Todes wusste ich was ich getan hatte und ich weinte.
Ich sollte die Länder meiner Väter zu Ihrem Wort bringen. Darin lag ihre Rettung und auch meine.
Und Sie kam zu mir in einer Vision und legte Ihre Hand auf mein Herz.
Ihre Berührung war wie Feuer, das nicht brannte. Und durch Ihre Berührung wurde ich wieder ganz.
Verzweifle nicht, sagte Sie, für deinen Verrat war der Erbauer gesegnet und Er brachte mich zurück an Seine Seite.
Mir war vergeben.

Dieser Vers ist nun einer der Unvereinbaren Verse. Es ist damit verboten, ihn zu studieren und er wurde aufgrund des Verrats von Maferath aus dem Gesang des Lichts entfernt.


Gesang von Shartan Bearbeiten

Mit Shartans Wort würde der Himmel
Schwarz von Pfeilen.
Mit den unserer Lady klirrten zehntausend Schwerter
aus ihren Schwertscheiden,
Eine große Hymne stieg über die Valarian Felder, die froh verkündete:
Die, die Sklaven waren, sind jetzt frei.

Dieser Vers ist heute einer der Unvereinbaren Verse. Damit ist es verboten ihn zu studieren und er wurde nach dem Erhabenen Marsch gegen die Elfen in den Dales aus dem Gesang des Lichts gestrichen.


Lobgesang der Stille Bearbeiten

Die Alten Götter werden euch rufen.
In ihren uralten Gefängnissen werden sie singen.
Drachen mit bösen Augen und bösen Herzen,
auf schwarzen Schwingen erhebt sich die Falschheit.
Die ersten meiner Kinder, verloren an die Nacht.
-Stille 3:6

Der Lobgesang der Stille ist ebenfalls verboten und wurde aus dem Gesang des Lichts entfernt. Er ist höchstwahrscheinlich Teil einer Propagandaschrift des alten Tevinters unter Archon Hessarian. Er erzählt eine andere Schöpfungsgeschichte, als der Lobgesang der Totenklage.

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