FANDOM


Jetzt isses doch noch soweit. Ich schreibe einen Blog. Anlass ist der Link zu den Globalcitizens, der kürzlich auf die Hauptseite gestellt wurde.

193 Staatsoberhäupter seien nun also für diesen Globalplan bis 2030. Man erlaube mir nun einen Gedankengang: dass die derzeitigen Staatsoberhäupter zum Großteil Marionetten von Konzernen sind, hat sich mittlerweile, so denke ich, herumgesprochen. Wieso sollte ein Plan von eben diesen ausgerechnet dazu führen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen? Da ich derzeit nicht in Erwägung ziehe, dass die Konzerne nun plötzlich alle lieb und gut geworden sind (CETA und TTIP seien hier mal als aktuellste Beispiele genannt), denke ich nicht, dass es in erster Linie darum geht. Ihr wollt die Welt verbessern, ihr Globalcitizens? Dann hört verdammt nochmal auf, das nachzuplappern, was Euch vorgekaut worden ist und beginnt zu denken, mit dem Gehirn, aber noch wichtiger, mit dem Herzen. Doch dazu gehört Mut; die Schlußfolgerungen, die sich daraus eventuell ergeben, können ängstigen. Mir kommt das ganze anlässlich der aktuellsten Geschehnisse wie eine (wenig glaubwürdige) Besänftigungskampagne vor, die Leute sollen beschwichtigt werden: wir haben's immer noch voll im Griff, wir – die führende Politik - weiß, was zu tun ist, wir haben DEN MASTERPLAN. Bleibt schön brav auf Eurer Spur und tut, was man Euch sagt, alles andere überlaßt uns, vor allem das Denken, bis - sagen wir mal - vorerst 2030.

Lasst Euch von solchen Kampagnen nicht täuschen und bleibt/werdet kritisch. Auch meinem Geschreibsel gegenüber ;)

Y.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.