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Blog Header Meine fünf schönsten Momente Inquisition


Ich bin ein Mensch, der sich an den kleinen Dingen im Leben erfreut. Auch in Spielen bin ich diejenige, die jede Ecke mindestens zehnmal abläuft, jeden NPC anquatscht und sich in dutzenden Nebenquests verliert, ehe sie mit der eigentlichen Storyline weitermacht. In einem Rollenspiel wie Dragon Age: Inquisition gibt es davon natürlich mehr als genug, und wer sich nicht gerade stur durch die Hauptquest arbeitet, kommt in einige ungewöhnliche Situationen. Dabei bleiben einem manche Dinge mehr in Erinnerung als andere, und weil es bis zum nächsten Dragon Age noch ein Weilchen hin ist und man ja irgendwie die Zeit totschlagen muss, kommen hier fünf meiner schönsten Momente im Spiel, die ich so schnell nicht vergessen werden.

Drachen? Drachen!

Drachenjäger - Font

Fangen wir mal mit der Sache an, die am offensichtlichsten ist: Drachen. Genauer gesagt, Begegnungen mit Drachen. Alle mögen Drachen. Drachen sind toll. Nachdem in den vorherigen Teilen der Dragon Age-Reihe die namensgebenden Kreaturen eher selten vorgekommen sind, hat Inquisition all das mit einer ganz eigenen Questline rund um Drachen, einem Drachen als Verbündeten und einem Drachen als Endgegner mehr als wieder wettgemacht. Ich weiß noch genau, wie ich versehentlich in meinen ersten Drachen und seine Armee an feuerspeienden Babys reingelaufen bin … und danach auch ganz schnell wieder weggelaufen bin, in der Hoffnung, dass er mir nicht hinterherfliegt. Aber was ist auch schöner als das Brüllen eines Drachen, wenn er direkt vor einem landet? Um den Eisernen Bullen zu zitieren: Taarsidath-an halsaam!

Ein lang erhofftes Wiedersehen

Der innere Kreis

Als ich zum ersten Mal Inquisition durchgespielt habe, hatte ich keines der DLCs. Sobald ich mit dem ersten Durchlauf also fertig war, war fürs Erste Schluss. Nachdem man die Hauptquests abgeschlossen und Corypheus besiegt hat, kann man das Spiel nach wie vor spielen und etwaige Neben- oder Sammelquests erledigen, aber man kann keinerlei Gespräche mit seinen Gefährten mehr führen, ja nicht einmal seinen Partner, wenn man in einer Beziehung steckt, kann man zu einem kurzen Moment der Zweisamkeit entführen. Das fand ich sehr schade, gerade weil die Interaktionen mit den Begleitern und Beratern einen so großen Teil in Dragon Age ausmachen. Umso schöner war es für mich, als man zu Beginn des finalen DLCs die Chance hatte, endlich wieder mit jedem einzelnen Gefährten zu reden. Hochzeiten wurden gefeiert, Neuigkeiten ausgetauscht, mit Gerüchten aufgeräumt, Geburtstagsgeschenke übergeben … ein fröhliches Wiedersehen mit alten Freunden und einer ordentlichen Portion Nostalgie.

The Dawn Will Come

Musik macht unheimlich viel in Videospielen aus. Sie kann Spannung erzeugen, Freude wecken – und Mut schenken. Mal ganz abgesehen vom Soundtrack des Spiels per se, gibt es eine Stelle in Inquisition, die mir dabei besonders in Erinnerung geblieben ist. Nach einer mehr als zerschmetternden Niederlage irren unsere Helden ziellos umher, geschwächt, geschlagen, doch haben sie noch lange nicht aufgegeben. Diese Entschlossenheit, weiterzumachen, die Hoffnung, dass noch nicht alles verloren ist, wird mit dem Lied „The Dawn Will Come“ zum Ausdruck gebracht, wobei nach und nach jeder einzelne Soldat seine Stimme erhebt, bis sie vereint zusammen singen. Gänsehaut pur, auch beim zehnten Durchlauf.

Dragon Age Inquisition - The Dawn Will Come Song

Dragon Age Inquisition - The Dawn Will Come Song

Und wenn es mal zu ernst wird

Sera at the Tavern

Als Inquisitor führt man ein anstrengendes, pflichtbewusstes Leben. Ein paar Verhandlungen hier, einmal die Welt vor dem Untergang bewahren da … da fällt es nicht immer leicht, seine Freizeit zu genießen. Zum Glück hat man dafür Freunde wie Sera, die einen auf andere Gedanken bringen – auch, wenn dabei gelegentlich ein paar Diplomaten für eine spontane Wasserdusche herhalten müssen. Sera ist der Charakter in Inquisition, der die Situation, in der sich alle befinden, am wenigsten ernstzunehmen scheint; und obwohl sie dabei manchmal übertrieben wirkt, bringt sie Abwechslung in den Inquisitionsalltag. Die Reihe an Streichen, die man mit ihr machen kann, gehören definitiv zu meinen Favoriten. Allein schon wegen Josephines Gesichtsausdruck zum Schluss.

Eine wohlverdiente Ohrfeige

Solas-0

Es gibt jene Spieler, die versuchen, mit jedem Charakter in einem Spiel bestmöglich klarzukommen. Und dann gibt es jene, die alles daran setzen, sich alles und jeden zum Feind zu machen. Während das bei einigen Charakteren nahezu vorprogrammiert ist, fällt es einem bei anderen schwerer. Schafft man es allerdings, Solas so weit zu bekommen, dass er kaum mehr als Verachtung für den Inquisitor empfindet, kann das wirklich, wirklich interessant werden. Gerade nachdem ich das Spiel bereits einmal mit all seinen DLCs durchgespielt habe und wusste, was wirklich hinter diesem mysteriösen Elfen steckt, war der Gedanke, ihm eine kräftige Ohrfeige zu verpassen – ja, liebe Solas-Fans, zumindest manchen ist dieser Gedanke gekommen –, geradezu befreiend. Glücklicherweise haben auch die Entwickler von Inquisition daran gedacht. Einer der schönsten Momente, wenn man einen zweiten Durchlauf startet.

Aber was sagt ihr? Seid ihr derselben Ansicht oder gibt es noch andere Momente, die unbedingt auf diese Liste gehören?


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Tess EDITORIAL

Tess hat sich erstmals 2012 auf FANDOM verirrt, allerdings hat es eine Weile gedauert, bis sie dort tatsächlich aktiv geworden ist. Zum Gaming ist sie gekommen, als sie sich auf der Suche nach etwas ganz anderem das Spiel Dragon Age: Origins gekauft und die folgenden Wochen in Ferelden verbracht hat. Mittlerweile lässt sie sich vor allem für Shooter wie Battlefield begeistern, wenn es die Zeit zulässt, und ist dementsprechend besonders in solchen Wikis unterwegs.

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